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Davoser Taskforce für jüdische Gäste

Jemand fotografiert Exkremente, orakelt, dass sie von einem jüdischen Gast stammen und veröffentlicht es in der Gipfel Zytig. Es kommt zum Streit, in welchem es Davos nicht an Pauschalisierungen fehlen lässt. Das ist beschämend. Von jüdischer Seite wird eine Reaktion der Öffentlichkeit vermisst.
So entschuldige ich mich beim Volk Israel, für die späte Antwort.
Ich wünschte, die Gipfel-Zytig würde ihre Freiheit würdiger nutzen. Von Herrn Branschi lese ich, dass ihm bei seiner verantwortungsvollen Tätigkeit offenbar viel zu oft kleinliches Genörgel vorgetragen wird. Bei der umsichtigen Gestaltung eines gast-, umwelt- und bewohnerfreundlichen Tourismus ist das keine Stärkung. So möchte ich ihm dankend zurückmelden: Diesen Sommer durfte ich zu Hause verbringen. Die jüdischen Gäste begegneten mir rücksichtsvoll und trugen Sorge zur Umwelt. Wir möchten sie nicht verlieren. Sie ehren uns mit ihrem Besuch. Es steckte sicher viel Arbeit und Geschick von Herrn Branschi dahinter, so viele Familien fast reibungslos in Davos zu beherbergen. Ich empfehle ihm, in seine Taskforce zur hebräisch-helvetischen Mediation Dr. Yuval Lapide einzubeziehen. Er ist ein engagierter, begnadeter Brückenbauer.

Regula Flütsch
27.09.23 - 20:09 Uhr
Leserbrief
Ort:
Davos Wolfgang
Zum Artikel:
«Im Streit um jüdische Gäste soll eine Davoser Taskforce helfen» vom 6. September 2023
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