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Spitzenergebnis für die Arosa Bergbahnen

Am Samstag ist die Generalversammlung der Arosa Bergbahnen AG über die Bühne gegangen. Verwaltungsratspräsident Lorenzo Schmid präsentierte das beste Geschäftsergebnis in der Unternehmensgeschichte.

Südostschweiz
26.09.22 - 15:54 Uhr
Wirtschaft
Gute Zahlen: An der Generalversammlung der Arosa Bergbahnen AG wurden Rekordwerte verkündet.
Gute Zahlen: An der Generalversammlung der Arosa Bergbahnen AG wurden Rekordwerte verkündet.
Bild Archiv

Die Verantwortlichen der Arosa Bergbahnen AG schauen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021/22 zurück, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. «Die durch Corona begünstigte Konstellation im Winter bescherte uns schlussendlich ein perfektes Geschäftsjahr», begann Lorenzo Schmid, Präsident des Verwaltungsrates, seine Rede an der ordentlichen Generalversammlung. «Das hätte ich selber nicht für möglich gehalten.»

«Euphorisierende Lobpreisungen sind fehl am Platz, behalten wir die Bodenhaftung bei und bleiben wir realitätsbewusst.»

Lorenzo Schmid , Verwaltungsratspräsident Arosa Bergbahnen AG

Das Ergebnis ist gemäss Schmid als Ausreisser nach oben richtig einzuschätzen. «Euphorisierende Lobpreisungen sind fehl am Platz, behalten wir die Bodenhaftung bei und bleiben wir realitätsbewusst», mahnte Lorenzo Schmid mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen.

Rekordwerte

Mit einem Umsatz von rund 33 Millionen Franken wurde die beste Gesamtleistung in der Geschichte des Unternehmens erreicht, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Der Jahresgewinn beläuft sich auf 1,25 Millionen Franken. Auch der operative Gewinn (EBITDA), die wichtigste Ertragsgrösse in der Bergbahnbranche, erreichte im vergangenen Geschäftsjahr mit rund 12 Millionen Franken einen Rekordwert.

Dividende als positives Zeichen

Der Verwaltungsrat des Bergbahnunternehmens habe nach diesem herausragenden Geschäftsjahr die Dividendenpolitik aktiviert und der Generalversammlung eine Ausschüttung von vier Franken pro Aktie beantragt, so Schmid weiter. Damit wolle der Verwaltungsrat bewusst ein positives Zeichen setzen. Nämlich, dass eine Investition in die Arosa Bergbahn AG oder eine Beteiligung an der Firma mit einer Rendite belohnt werden könne.

Entwicklung am Berg

«Nach der letztjährigen Investitionsverschnaufpause nimmt die Leistungsentwicklung am Berg wieder Fahrt auf», sagte Philipp Holenstein, Geschäftsführer der Arosa Bergbahnen AG, mit Ausblick auf das angelaufene Geschäftsjahr.

«Die Leistungsentwicklung am Berg nimmt wieder Fahrt auf.»

Philipp Holenstein, Geschäftsführer Arosa Bergbahnen AG

Es seien neue Projekte von insgesamt 6,64 Millionen Franken vorgesehen. Der Ersatz der alten Beschneiungsanlage bei der Carmenna Mittelstation für 3,4 Millionen Franken mache dabei den Hauptteil aus. In die Berggastronomie investiere die Arosa Bergbahnen bei der Brüggerstube in eine neue Terrasse mit Food-Container für ein durchgehendes Take-away-Angebot sowohl im Winter wie auch im Sommer. Auch in eine verbesserte Raumakustik des Weisshorngipfels werde investiert, so Holenstein. Die Pflichtrevisionen bei den Bahnanlagen kosten 500’000 Franken, die Ersatzbeschaffung eines Pistenfahrzeuges steht mit 600’000 Franken auf dem Einkaufszettel.

Neue Gesichter im Verwaltungsrat

Jubilar Lorenzo Schmid, der seit 30 Jahren an der Führungsspitze des Bergbahnunternehmens steht, wurde glanzvoll für eine weitere Amtsperiode von drei Jahren als Verwaltungsratspräsident bestätigt. Die bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrates wurden ebenso wiedergewählt. Das sind: Adrian Altmann, Peter Bircher, Christian Laesser, Markus Lütscher, Ludwig Waidacher, Werner Weber. Komplettiert wird der zehnköpfige Verwaltungsrat mit drei neu gewählten Mitgliedern. «Es freut mich sehr, dass wir mit Götz Bechtolsheimer, Barbara Janom Steiner und Pascal Jenny drei ausgewiesene Persönlichkeiten für den Verwaltungsrat gewinnen konnten», sagte der Präsident. (red)

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