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Davos taucht zu Hause gegen Rapperswil-Jona

Davos taucht zu Hause gegen Rapperswil-Jona

Davos verliert gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit 0:2. Es ist die erste Heimniederlage gegen diesen Gegner seit fast drei Jahren.

Südostschweiz
15.01.22 - 22:18 Uhr
Eishockey
Der Rapperswil-Joner Nico Dünner (Mitte) gegen Jannik Canova und Torhüter Sandro Aeschlimann.
Der Rapperswil-Joner Nico Dünner (Mitte) gegen Jannik Canova und Torhüter Sandro Aeschlimann.
Bild Keystone

Vor offiziell 3508 Zuschauern verlieren die Davoser gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit 0:2. Bis zum ersten Tor dauerte es beinahe 50 Minuten. Sandro Forrer erzielte den Führungstreffer für die Gäste, die am Vorabend Ambri-Piotta mit 2:5 unterlagen. In der Folge bot sich den Gastgebern drei Mal die Gelegenheit, das Resultat in Überzahl auszugleichen. Aber anders als geplant erzielte Andrew Rowe im dritten Powerplay das entscheidende 2:0. Bei Davos kehrte Mathias Bromé nach seiner Verletzung ins Line-up zurück. 

Der Auswärtssieg der St. Galler geht in Ordnung, schossen sie 37-mal auf das Tor von Sandro Aeschlimann. Derweil den Davosern 28 Abschlüsse gelangen. Dem Rapperswiler Goalie Melvin Nyffeler gelangen sein dritter Shutout der Saison. Zuvor hatten die St. Galler auswärts zehnmal hintereinander gegen den HCD verloren. Es war der erste Sieg in Davos seit dem 30. März 2019. 

 

Nach der Quarantänepause ist Davos noch nicht auf Touren gekommen; auf ein 0:4 gegen Genf folgte ein 4:1 gegen die SCL Tigers und nun die Niederlage gegen Rapperswil-Jona. Am Dienstag reist Davos zu den ZSC Lions. Mit dem Sieg glichen die St. Galler in den diesjährigen Duellen gegen Davos zum 2:2 aus.

Titelverteidiger Zug rückte in der National League dank des einzigen Heimsieges am Samstag - 5:0 gegen Lugano - bis auf drei Punkte an Leader Fribourg-Gottéron heran. Die Rapperswil-Jona Lakers haben nach dem 2:0 in Davos zwar zwei Zähler mehr auf dem Konto als der EVZ, allerdings trugen die St. Galler drei Spiele mehr aus wie die Zentralschweizer und Fribourg. Genf-Servette gewann in Bern 4:1, die ZSC Lions setzten sich bei Aufsteiger Ajoie 6:1 durch. (phw/sda)

Davos - Rapperswil-Jona Lakers 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)

3508 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Urban (AUT), Schlegel/Kehrli. - Tore: 48. Forrer 0:1. 59. Rowe (Cervenka/Powerplaytor) 0:2 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers. - PostFinance-Topskorer: Bromé; Cervenka.

Davos: Aeschlimann; Nygren, Wellinger; Dominik Egli, Jung; Zgraggen, Barandun; Stoop, Heinen; Wieser, Corvi, Ambühl; Stransky, Rasmussen, Bromé; Frehner, Chris Egli, Schmutz; Simic, Canova, Knak.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Jelovac, Profico; Vouardoux, Djuse; Aebischer, Maier; Sataric; Lammer, Albrecht, Cervenka; Brüschweiler, Rowe, Eggenberger; Wick, Dünner, Forrer; Wetter, Mitchell, Zangger.

Bemerkungen: Davos ohne Nussbaumer, Prassl (beide verletzt) und Pospisil (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Baragano und Lehmann (beide verletzt). Davos von 58:08 bis 58:56 ohne Torhüter.

Rangliste: 1. Fribourg-Gottéron 34/71. 2. Rapperswil-Jona Lakers 37/70. 3. Zug 34/68. 4. ZSC Lions 37/67. 5. Biel 36/66. 6. Davos 37/65. 7. Genève-Servette 36/53. 8. Lugano 36/51. 9. Lausanne 34/49. 10. Bern 36/46. 11. Ambri-Piotta 37/43. 12. SCL Tigers 37/32. 13. Ajoie 35/18.

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