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Tandes schwerer Sturz war selbst verschuldet

Tandes schwerer Sturz war selbst verschuldet

Die Schuld an Daniel-André Tandes Horrorsturz vom Donnerstag gibt sein Trainer Alexander Stöckl nicht den äusseren Bedingungen, die am Donnerstag deutlich besser waren als am Freitag.

Agentur
sda
vor 1 Monat in
Wintersport
Daniel-André Tande prallt kopfüber in den Hang.
Daniel-André Tande prallt kopfüber in den Hang.
KEYSTONE/EPA/Grzegorz Momot

«Wir haben das Video analysiert. Es war sein eigener Fehler», sagte der 47-jährige Österreicher. «Er war zu offensiv in der ersten Flugphase. Er ist relativ schnell breit geworden mit den Ski und hat sich dann ein bisschen draufgelehnt auf die Luft. Dann hat er den Kontakt zu den Ski verloren. Man kann da eigentlich nichts finden, ausser eigenes Verschulden.»

Stöckl äusserte die grosse Hoffnung, dass der 27-Jährige ohne bleibende gesundheitliche Schäden davonkommt. «Die ersten Untersuchungen haben nichts Negatives ergeben. Sie haben einen Hirnscan gemacht und den Nacken gecheckt. Da gibt es nichts zu melden, das ist sehr positiv», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Es geht ihm den Umständen entsprechend gut.»

Tande war nach seinem Sturz intubiert und mechanisch beatmet worden. «Heute hatten wir die positive Meldung, dass er schon selber angefangen hat zu atmen», fügte Stöckl an. Bei seinem Springer wurden bisher ein Schlüsselbeinbruch und eine leichte Punktierung der Lunge diagnostiziert.

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