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Grünes Licht für Weltcup-Rennen am Matterhorn

Grünes Licht für Weltcup-Rennen am Matterhorn

Den Weltcup-Rennen am Fuss des Matterhorns steht nichts mehr im Weg.

Agentur
sda
01.10.21 - 13:16 Uhr
Ski alpin
Die TV-Kameras werden bei Weltcup-Rennen schon bald Bilder der Matterhorns ausstrahlen.
Die TV-Kameras werden bei Weltcup-Rennen schon bald Bilder der Matterhorns ausstrahlen.
KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD

Der Zeitpunkt der Premiere ist noch nicht definitiv bestimmt. Die FIS ist bereit, in der Saison 2022/23 erstmals Weltcuprennen am Matterhorn auszutragen. Letztlich sind diesbezüglich verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Swiss-Ski und die Zermatt Bergbahnen AG tendieren aktuell dazu, Ende Oktober/Anfang November 2022 Europacuprennen auszutragen, ehe Ende Oktober/Anfang November 2023 erstmals das Weltcup-Speed-Opening durchgeführt werden soll. Vorgesehen sind für beide Geschlechter sowohl Abfahrt als auch Super-G.

Wie der Weltverband mitteilte, sollen die Rennen künftig nach dem Saisonauftakt in Sölden im Oktober/November stattfinden. Sie geben den Speed-Athletinnen und -Athleten die Möglichkeit, einen Monat früher in die Saison zu starten. Ein Umstand, der Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann erfreut: «Um einen Ausgleich zwischen Speed- und Technikrennen zu schaffen, wird der Wunsch nach mehr Speedrennen im Kalender schon seit Jahren geäussert. Nun können wir diesem Wunsch endlich nachkommen.» Der neue FIS-Präsident Johan Eliasch unterstreicht zudem die gesteigerte Chancengleichheit dank der Trainingsmöglichkeiten in der günstigen Höhenlage.

Die Rennen in der Landschaft um das Matterhorn sind die ersten länderübergreifenden in der Geschichte der FIS. Der Start auf der vom Olympiasieger Didier Défago konzipierten Strecke erfolgt auf dem Gobba di Rollin oberhalb des kleinen Matterhorns auf Schweizer Boden, das Ziel liegt in Laghi Cime Bianchi in Italien. Treibende Kräfte hinter dem spektakulären Grossprojekt sind Swiss-Ski, der italienische Wintersportverband FISI sowie die Tourismus-Destinationen Zermatt und Cervinia.

Bernhard Aregger, der CEO des Schweizer Verbandes, will die Rennen im Zusammenspiel mit den involvierten Parteien baldmöglichst in die Tat umsetzen. Man werde mit Hochdruck an der Realisierung arbeiten, erklärt er in einem Schreiben von Swiss-Ski. «Wir freuen uns sehr, dieses visionäre und innovative Projekt Wirklichkeit werden zu lassen.»

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Ein Weltcup Speed - Opening anfangs November und das in Europa ist eine gute Idee.
Da die Rennen komplett auf Gletschergebiet stattfinden, sind auch keine Erdverschiebungen nöig.
Also Daumen hoch.