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Bencic: «Es ist positiver gelaufen als erwartet»

Bencic: «Es ist positiver gelaufen als erwartet»

Belinda Bencic machte sich nach der Zweitrunden-Niederlage am Australian Open gegen die Amerikanerin Amanda Anisimova keine grossen Vorwürfe.

Agentur
sda
19.01.22 - 14:02 Uhr
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Zu wenig Vorbereitung für eine harte Gegnerin: Belinda Bencic kann ihre Niederlage am Australian Open gut einordnen
Zu wenig Vorbereitung für eine harte Gegnerin: Belinda Bencic kann ihre Niederlage am Australian Open gut einordnen
KEYSTONE/AP/Simon Baker

Nach der Partie stand die Olympiasiegerin den Medien Red und Antwort. Unter anderem erklärte sie die Art ihrer Verletzung, die sie deutlich beeinträchtigte, und blickte auch voraus auf die nächsten Wochen und Monate.

Belinda Bencic, welche Lektion ziehen Sie aus diesem Spiel?

«Anisimova spielte grossartig. Sie hatte eine gute Länge in ihren Bällen und kam mit den Bedingungen, vor allem dem Wind, besser zurecht. Ich habe alles versucht und denke nicht, dass ich jetzt eine grosse Lektion daraus ziehen muss.»

Sie hatten offensichtlich physische Probleme mit dem Rücken? Können Sie da schon genaueres sagen?

«Ich komme gerade von den Physiotherapeuten. Es ist weniger der Recken, aber das Becken machte zu. Es ist etwas Muskuläres, das ich schon seit ein paar Tagen gespürt habe.»

Aber nichts allzu Gravierendes?

«Anscheinend ist es so weit okay. Sie sagen, es sei einfach überlastet. Es ist sicher das Resultat der Matches in den letzten Tagen mit einer nicht genügenden Fitnessvorbereitung (Bencic litt über Weihnachten an Fieber und musste in die Corona-Isolation - Red). Ich bin einfach noch nicht fit genug, um eine Spielerin auf diesem Niveau zu schlagen.»

Können Sie trotzdem etwas Positives aus diesem Turnier mitnehmen?

«Ich finde, ich spielte absolut okay. Es ist halt wieder etwas unglücklich gelaufen in der Vorbereitung. Man muss realistisch sein, ich konnte nicht erwarten, gleich ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen oder sehr weit zu kommen. Ich bin froh, dass ich in Sydney und hier spielen konnte. Es ist positiver gelaufen, als ich erwarten konnte. Ich habe versucht, das Maximum herauszuholen, aber leider hatte ich heute nicht eine etwas schwächere Gegnerin.»

Wie sieht die Planung für die nächsten Wochen aus?

«Die nächsten Turniere sind St. Petersburg in etwa drei Wochen, dann Dubai und Doha, vielleicht auch nur Doha. Ich muss die Balance finden zwischen jetzt zu viel und zu schnell zurückzukommen, aber trotzdem mich wieder aufzubauen und in Form zu kommen, damit ich mich allgemein wieder gut fühle und harte, lange Matches und Ballwechsel gewinnen kann.»

Wäre es eine Option, jetzt nochmals eine Pause und einen Aufbau für die Saison zu machen?

«Ein Aufbau ja, aber nicht ganz so lang. Drei Wochen wären wohl gerade ideal, um dann wieder Matchpraxis zu sammeln und bis Indian Wells und Miami (im März - Red) wieder voll da zu sein. Ich denke, mir fehlt nicht viel und ich werde schnell wieder drin sein.»

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