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Frankreich und die Niederlande testen sich

Frankreich hat seinen zweiten EM-Auftritt am Freitag gegen die als EM-Mitfavoriten gehandelte Niederlande. Für Polen, Österreich und die Ukraine heisst es, verlieren verboten.

Agentur
sda
21.06.24 - 05:00 Uhr
Fussball
Kylian Mbappé ist für den Match gegen die Niederlande fraglich
Kylian Mbappé ist für den Match gegen die Niederlande fraglich
KEYSTONE/AP/Hassan Ammar

Seit Montag dreht sich im EM-Camp der Franzosen vieles um die Frage, ob Kylian Mbappé bereits gegen die Niederlande wieder spielen kann. Nach seinem gegen Österreich erlittenen Nasenbeinbruch war je nach Tag und Ansprechperson ein anderer Zeitplan für seine Rückkehr zu hören. Mit dem Satz in den sozialen Medien, «ohne Risiko, keine Siege», machte der Starstürmer Hoffnung auf einen Einsatz bereits am Freitag in Leipzig.

Wie gross das erwähnte Risiko wäre, das Mbappé gegen die Niederlande eingehen würde, kann niemand so genau sagen. In den heimischen Medien wurde zwar minutiös über die genaue Art der Verletzung berichtet, Empfehlungen von Ärzten publiziert und die genaue Art der erforderlichen Maske beschrieben. Aber die Meinung zu Risiken und Dauer des möglichen Ausfall gingen weit auseinander.

Dem niederländischen Goalie Bart Verbruggen «ist egal, ob er (Mbappé) dabei ist»: «Wir haben vor niemandem Angst.» Die jüngste Bilanz von Oranje gegen Frankreich ist mit sieben Niederlagen in den letzten acht Partien aber schon furchteinflössend. Die zwei Spiele in der Qualifikation für die EM in Deutschland gewannen «Les Bleus» mit 4:0 und 2:1 - vier der sechs Tore schoss Mbappé. Immerhin den einzigen niederländischen Sieg gegen Frankreich in den letzten 16 Jahren gab es im November 2018 in der Nations League mit Anthony Taylor als Schiedsrichter. Dieser pfeift das Duell auch am Freitagabend (21.00 Uhr).

Im zweiten Spiel der Gruppe stehen sich um 18.00 Uhr die beiden Verlierer der ersten Runde, Österreich und Polen, gegenüber. Um 15.00 Uhr muss die Ukraine in der Gruppe E nach dem brutalen 0:3 gegen Rumänien auf Kurs kommen - gegen die Slowakei, das Belgien beim 1:0-Erfolg überrascht hat.

Die möglichen Aufstellungen:

Slowakei - Ukraine

Freitag, 15.00 Uhr. - Düsseldorf. - SR Oliver (ENG).

Slowakei: 1 Dubravka; 2 Pekarik, 3 Vavro, 14 Skriniar, 16 Hancko; 19 Kucka, 22 Lobotka, 8 Duda; 26 Schranz, 9 Bozenik, 17 Haraslin.

Ukraine: 23 Lunin; 2 Konoplja, 13 Sabarni, 22 Matwijenko, 17 Sintschenko; 18 Braschko, 19 Schaparenko; 15 Zygankow, 14 Sudakow, 10 Mudryk; 11 Dowbyk.

Polen - Österreich

Freitag, 18.00 Uhr. - Berlin. - SR Meler (TUR).

Polen: 1 Szczesny; 5 Bednarek, 3 Dawidowicz, 14 Kiwior; 19 Frankowski, 8 Moder, 10 Zielinski, 13 Romanczuk, 21 Zalewski; 9 Lewandowski, 7 Swiderski.

Österreich: 13 Pentz; 5 Posch, 4 Danso, 3 Trauner, 16 Mwene; 6 Seiwald, 9 Sabitzer; 20 Laimer, 19 Baumgartner, 23 Wimmer; 11 Gregoritsch.

Niederlande - Frankreich

Freitag, 21.00 Uhr. - Leipzig. - SR Taylor (ENG).

Niederlande: 1 Verbruggen; 22 Dumfries, 6 De Vrij, 4 Van Dijk, 5 Aké; 24 Schouten, 14 Reijnders, 16 Veerman; 7 Simons, 10 Depay, 11 Gakpo.

Frankreich: 16 Maignan; 5 Koundé, 4 Upamecano, 17 Saliba, 22 Theo Hernandez; 7 Griezmann, 13 Kanté, 14 Rabiot; 11 Dembélé, 9 Giroud, 15 Thuram.

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