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Spektakuläre Tore und dominierendes Servette

Spektakuläre Tore und dominierendes Servette

Mit einem 3:1 daheim gegen den durch viele Absenzen geschwächten FC Zürich findet Servette in der Super League nach vier sieglosen Spielen zum Erfolg zurück.

Agentur
sda
vor 1 Monat in
Fussball
Marco Schönbächler vom FCZ (links) gegen den Genfer Stürmer Alex Schalk
Marco Schönbächler vom FCZ (links) gegen den Genfer Stürmer Alex Schalk
KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Nach 13 und nach 62 Minuten waren äusserst spektakuläre Aktionen zu sehen. Zuerst schlenzte der junge Zürcher Aussenverteidiger Fabian Rohner den Ball aus etwa 25 Metern von der rechten Seite ins die linke obere Ecke. Goalie Jérémy Frick konnte nicht einmal reagieren. Das zweite Spektakel war dem Genfer Schlüsselspieler Miroslav Stevanovic zu verdanken. Er traf aus rund zehn Metern nach einem kurzen Kopfball-Zuspiel von Vincent Sasso mit einem Fallrückzieher zum 2:1 in die Ecke. Wenig später verwertete Théo Valls einen von Hekuran Kryeziu verschuldeten Foulpenalty zum 3:1 und mithin zur Entscheidung.

FCZ-Trainer Massimo Rizzo hatte besonders mit dem Besetzen der defensiven Positionen Schwierigkeiten. Hatten sich zu Beginn des Frühjahrspensums, beim 4:1-Sieg in Basel, Ousmane Doumbia und Rückkehrer Blerim Dzemaili als wohl ideales Tandem auf der «Doppelsechs» erwiesen, musste Rizzo wegen Dzemailis Verletzung und Doumbias Sperre auf Toni Domgjoni und Hekuran Kryeziu zurückgreifen. In der Abwehrkette musste er die verletzten Nathan und Lasse Sobiech ersetzen, zwei weitere Teamstützen.

So mochte es nicht verwundern, dass die gemächlich gestarteten Servettiens ungefähr ab der 20. Minute dominierten und sich eine Zeitlang in knappen Abständen gute Chancen erarbeiteten. Eine davon nutzte Stevanovic nach einer Kopfball-Verlängerung von Grejohn Kyei zum 1:1. Noch stärker mussten sich die Zürcher mit dem Beginn der zweiten Halbzeit zurückdrängen lassen. Alex Schalk und Grejohn Kyei, der den Pfosten traf, verpassten kurz nacheinander die sicher scheinende Führung der Mannschaft von Trainer Alain Geiger.

Es spricht wiederum für die Zürcher, dass sie sich nach dem 1:3 noch einmal auflehnten. Der eingewechselte Wilfried Gnonto verpasste das Anschlusstor knapp.

Telegramm und Rangliste

Servette - Zürich 3:1 (1:1)

SR Piccolo. - Tore: 13. Rohner (Schönbächler) 0:1. 27. Stevanovic (Kyei) 1:1. 62. Stevanovic (Sasso) 2:1. 67. Valls (Foulpenalty) 3:1.

Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Clichy; Ondoua (91. Cespedes); Cognat, Valls (82. Mendy); Stevanovic (91. Severin), Kyei (75. Imeri), Schalk (75. Koné).

Zürich: Brecher; Rohner (88. Winter), Wallner, Omeragic, Aliti; Hekuran Kryeziu, Domgjoni; Khelifi (63. Gnonto), Marchesano, Schönbächler (75. Seiler); Ceesay.

Bemerkungen: Servette ohne Antunes, Diallo, Fofana, Henchoz und Alves (alle verletzt). Zürich ohne Doumbia, Kramer, Nathan (alle gesperrt), Dzemaili, Tosin, Kololli, Sobiech und Reichmuth (alle verletzt). 49. Pfostenschuss Kyei. Verwarnungen: 19. Rouiller (Foul), 45. Valls (Foul), 54. Brecher (Spielverzögerung), 56. Khelifi (Foul), Hekuran Kryeziu (Foul).

Rangliste: 1. Young Boys 21/50 (38:15). 2. Basel 22/32 (32:32). 3. St. Gallen 22/31 (27:25). 4. Zürich 22/29 (33:31). 5. Servette 22/28 (25:29). 6. Lugano 21/27 (23:24). 7. Luzern 21/24 (35:33). 8. Lausanne-Sport 21/24 (25:28). 9. Sion 21/22 (25:31). 10. Vaduz 21/19 (19:34).

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