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HCD verliert erneut gegen Lugano

HCD verliert erneut gegen Lugano

Im vierten Duell gegen Lugano kassiert der HC Davos die vierte Niederlage. Die Bündner sind beim 1:3 im Tessin einmal mehr zu wenig kaltblütig.

Roman
Michel
vor 1 Monat in
Eishockey
Die Davoser haben gegen Lugano 1:3 verloren.
KEYSTONE/TI-PRESS / ALESSANDRO CRINARI

Sonntag statt Donnerstag. Auswärtsspiel statt Heimspiel. Lugano statt Bern. Weil die Berner kurzfristig zum dritten Mal (!) in Quarantäne mussten, spielt der HCD dieses Wochenende im Tessin. Gegen jene Mannschaft, gegen die er sämtliche drei bisherigen Duelle in dieser Saison verloren hat. Partie Nummer 4? Ist erst einmal ziemlich flau. Grosschancen hüben wie drüben Fehlanzeige. Das ändert sich erst im Mittelabschnitt. Knak vergibt erst alleine vor Schlegel. Wenig später scheitert Herzog nach einem gewonnenen Bully am Lugano-Schlussmann. Zählbares gibt es aber auf der anderen Seite – zwei Mal schlagen die Luganesi nach einem Konter eiskalt zu. Das 1:2 neun Minuten vor dem Ender der regulären Spielzeit bringt die Hoffnung aus HCD-Sicht zurück. Mit der Wende klappts nicht. Auch weil die Davoser in der Schlussphase zwei Powerplay-Gelegenheiten nicht ausnutzen können.

Die Tore 🎯

34. Minute: Tim Traber, 0:1. Nach einem Scheibenverlust der Davoser im gegnerischen Drittel schalten die Luganesi blitzschnell. Morini spielt auf Traber, der verwertet alleine vor Aeschlimann trocken.

42. Minute: Luca Fazzini, 0:2. Kalte Dusche zum Auftakt ins Schlussdrittel. Wieder ein Konter. Wieder ein Treffer. Erst hält Aeschlimann den Abschluss von Bertaggia. Dann verwertet Fazzini den Abschluss.

51. Minute: Andres Ambühl, 1:2. Geht da noch was? Der Routinier erwischt Schlegel aus kurzer Distanz in der nahen Ecke.

60. Minute: Thomas Wellinger, 1:3. Während Nygrens Knaller nur am Pfosten landet, trifft der Lugano-Verteidiger Augenblicke später ins leere Tor.

Der Aufreger 😲

Aufreger 1: Nur gerade eine Minute steht Dauerbrenner Magnus Nygren im Startdrittel auf dem Eis. Was ist passiert? Die Schlittschuhe des Schweden lagen während der Fahrt wohl zu nahe aneinander, was die Kufen beschädigte. Statt spielen war deshalb erst einmal schleifen angesagt.

Aufreger 2: Kurz nach dem 0:2 trifft Knak zum vermeintlichen Anschluss. Wegen eines hohen Stocks von Frehner kurz zuvor geben die Schiedsrichter das Tor nach langem Videostudium aber nicht.

Der Beste 👍🏼

Teemu Turunen. Der Finne ist extrem bemüht. Rackert, schiesst. Nur das Tor fehlt.  

Der Schlechteste 👎🏼

Enzo Corvi. Das Topskorershirt beflügelt ihn nicht. Verliert vor dem 0:1 die Scheibe. Könnte vorne egoistischer sein.

Ausblick 🔜

Auswärtswoche für den HCD! Nach dem Gastspiel in Lugano geht es am Dienstag nach Freiburg und am Freitag nach Ambri. Immer vorausgesetzt, Corona macht mit.

 

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