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HCD gewinnt Spektakel gegen Zug

HCD gewinnt Spektakel gegen Zug

Was für ein Jahresabschluss. In einem aufregenden Spiel gewinnt der HCD gegen Zug mit 3:2 nach Verlängerung. Der entscheidende Treffer fällt vier Sekunden vor dem Ende.

vor 2 Monaten in
Eishockey
SCHWEIZ EISHOCKEY DAVOS ZUG
Davos' Marc Wieser (Mitte) und Zugs Claudio Cadonau im Zweikampf um den Puck.
KEYSTONE

Acht Siege in den letzten neun Spielen – der EV Zug kommt mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen nach Davos. Doch es ist der HCD, der in der attraktiven Startphase die Musik sorgt. Die beste Möglichkeit hat Palushaj. Der US-Amerikaner scheitert nach sechs Minuten am Pfosten. Später vergibt Egli in Unterzahl (!) die Davoser Führung. Das 0:1 fällt aber kurz nach der ersten Pause auf der anderen Seite – auf äusserst unglückliche Art und Weise. Der HCD lässt sich dadurch nicht verunsichern. Zehn Minuten später trifft Palushaj zum verdienten Ausgleich. Und dann? Wirds hüben wie drüben zwei Mal ganz knifflig. Beim 2:1 des HCD und kurz danach beim Zuger Ausgleich prüfen die Schiedsrichter eine Torhüterbehinderung. Zwei Mal aber zählt der Treffer. 2:2. In der Verlängerung trifft Nygren die Latte. Der HCD kann aus einer halben Minute doppelter Überzahl nicht profitieren. Und wird vier Sekunden vor dem Ende der Overtime doch noch belohnt.

Die Tore 🎯
21. Minute: Erik Thorell, 0:1. Kurioser Treffer, nachdem Palushaj die Scheibe nicht aus der Zone bringt. Mayer lässt einen Schuss von Thorell unter seinen Händen durchrutschen. Der Schwede schiebt selbst am linken Pfosten ein.

31. Minute: Aaron Palushaj, 1:1. Der Amerikaner macht seinen Fehler wieder gut. In Unterzahl entwischt er der Zuger Defensive und bezwingt Genoni.

47. Minute: Marc Wieser, 2:1. Tor? Kein Tor? Wieser nimmt Alatalo die Scheibe ab, scheitert an Genoni, setzt dann aber konsequent nach. Und dann? Stürmer und Goalie prallen zusammen, Wieser stochert die Scheibe über die Linie. Fünf Minuten dauert das Videostudium der Schiedsrichter. Am Ende zählt der Treffer.

49. Minute: Carl Klingberg, 2:2. Wieder gibts Videostudium. Wieder ists knifflig. Doch wieder geben die Schiedsrichter den Treffer. 

65. Minute: Fabrice Herzog, 3:2. Wahnsinn! Wenige Sekunden vor dem Ende der Overtime scheitert der Stürmer erst an Genoni, kurvt dann hinter dem Tor rum und schiebt die Scheibe mit einem Buebetrickli über die Linie.

Der Aufreger 😲
Videostudium hier, Videostudium da. Das Schiri-Duo Salonen/Staudenmann ist nicht zu beneiden. Zweimal ist der Entscheid knapp. Zwei Mal zählt der Treffer. Weils jeweils so lange dauert, halten sich die Spieler auf dem Eis warm.

Der Beste 👍🏼
Robert Mayer: Beim 0:1 sieht er unglücklich aus. Ansonsten aber eine Bank. Stark während der doppelten Unterzahl zur Spielhälfte, danach bei einer 1:1-Situation gegen Martschini und später beim Abschluss von Zehnder.

Der Schlechteste 👎🏼
Starke Partie vom ganzen Team. Zum Jahresabschluss gibts keine schlechten Noten.

Ausblick 🔜
Das wars vom HCD-Jahr 2020. Eine lange Pause haben die Davoser über den Jahreswechsel aber nicht. Bereits am Berchtoldstag gehts weiter mit dem Heimspiel gegen Lugano. Am 5. Januar kommts auswärts zur Revanche gegen den EVZ.

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