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Zusammenarbeit geht über alles

Zusammenarbeit geht über alles

Wie viel ein Pferd wert ist, das einfach stehen bleibt, während der Reiter im Sattel irgendetwas Seltsames treibt, zeigte sich am vergangenen Sonntag beim Gymkhana des Reitvereins Davos. 

Davoser
Zeitung
vor 2 Wochen in
Sport

Gymkhanas wurden erstmals unter den berittenen britischen Kolonialtruppen zur Ertüchtigung von Reiter und Pferden ausgetragen. Heute sind sie eine beliebte Gelegenheit, das eigene reiterliche Geschick und das Vertrauen sowie die Gelassenheit des Pferdes zu testen. Diese Möglichkeit bot der Reitverein Davos am vergangenen Sonntag fast 50 Startenden auf dem Areal der Reitschule Davos. In einem über acht Posten führenden Parcours, der sowohl reiterliche Grundlagen als bei den Menschen auch Kopfarbeit abfragte, konnten sich sowohl bestandene wie auch ganz am Anfang stehende Reiter messen. Sie starteten entsprechend in vier Stärkekategorien. Entscheidend war in jedem Fall, das Pferd je nach Aufgabe spritzig oder ruhig halten zu können. 

Bei den Erwachsenen schwang Naira Fliri mit Thagoras vor Petra Haldi (Bella) und Pia Ettinger (Bonnie) oben aus. Bei den Jugendlichen bis 16 Jahren ging der Sieg an Livia Bordoli auf Maya. 2. repektive 3. wurden Lisa-Marie Frei (Kees) repektive Jessica Bettini (Bobo). Die Jüngsten starteten in der Führzügelkategorie. Hier werden die Reiter, zur Sicherheit von einer Führperson begeitet. Am besten löste Nelia Moser auf Kees die Aufgaben. Dicht gefolgt von Sian Richards mit Jack und Naemi Sprenger, ebenfalls mit Kees. Dann gab es noch die Kategorie «Paar», bei denen Zusammenarbeit zwischen zwei Reitern gefragt war. Am besten harmonierten Laura Hartmann (Piro) und Petra Vincent (Cindy). Zweite wurden Claudia Gysin (Fabienne) und Pia Ettinger (Bonnie), vor den Drittklassierten Flurina Hintermeister (Ilem) und Nina Schachenmann (Betty).

 

Die vollständigen Ranglisten sind zu finden unter www.rvdavos.ch/veranstaltungen/gymkhana

 

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