Halbfinal-Einzug: Der HCD setzt sich dank drei Toren gegen den IFK Helsinki durch
Der HCD bekam es am Montagabend im Viertelfinal mit dem IFK Helsinki zu tun. Die Davoser gewannen die Partie 3:0 und stehen damit am Dienstag im Halbfinal.
Der HCD bekam es am Montagabend im Viertelfinal mit dem IFK Helsinki zu tun. Die Davoser gewannen die Partie 3:0 und stehen damit am Dienstag im Halbfinal.
Das Spiel
Sowohl der IFK Helsinki wie auch der HC Davos starten mit viel Speed in die Partie, beide wollen die Halbfinals vom Dienstag erreichen. Bis zum ersten Treffer dauert es eine Weile: Filip Zadina bringt den HCD in der 12. Minute erstmals in Führung. Zuvor scheitert unter anderem etwa Calle Andersson an Hugo Alnefelt. Danach sind es vor allem die Davoser, die sich längere Zeit im gegnerischen Drittel festsetzen können.
Im Mitteldrittel gehörte die erste gefährliche Aktion den Bündnern. Nach rund zwei Minuten konnten sie sich in der gegnerischen Zone festsetzen, wobei Sven Jung von der blauen Linie aus den finnischen Torhüter testete. Das 2:0 gab es da aber noch nicht, dafür keine Minute später: Simon Ryfors, schon Assistgeber beim 1:0, sorgte für eine Zwei-Tore-Führung nachdem Brendan Lemieux' Schuss für einen Abpraller sorgte. Wenig später sorgte Michael Fora von der blauen Linie aus für einen Abpraller, diesmal war der finnische Goalie aber zur Stelle. Kurz vor Spielhälfte drehten dann die Finnen auf und kamen einem Anschlusstreffer näher. Wenig später waren es aber bereits wieder die Gastgeber – in Person von Davyd Barandun –, die für Gefahr sorgten. Kurz vor Ende des Drittels legten die Davoser dann einen Gang zu. Erst scheiterte aber Leo Komarov, wenige Sekunden später Zadina. Zur zweiten Pause stand es so noch immer 2:0 für den HCD.
Auch zu Beginn des letzten Abschnitts waren die Davoser spielbestimmender. Immer wieder kamen sie gefährlich nahe an einen dritten Treffer ran, etwas Zählbares schaute aber lange nicht heraus. In der 43. Minute waren es dann die Finnen, die nahe an den Anschlusstreffer herankamen: Sandro Aeschlimann rettetet den Puck auf der roten Linie. Die Schiedsrichter schauten sich die Szene im Video noch einmal an, ob der Puck nicht doch die Linie überquerte, und entschieden dann: kein Tor. Fünf Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit waren es dann erneut die Bündner, die für Gefahr sorgten. Barandun etwa testete den finnischen Goalie vom Slot aus, scheiterte aber an dessen Beinschonern. Danach reklamierten die Gastgeber, weil die Finnen keine Strafe für einen hohen Stock an Calle Andersson erhielten. Am Ende entschied ein Treffer ins leere Tor der Finnen das Spiel. Tino Kessler (59.) sorgte für das 3:0 und den definitiven Einzug in den Halbfinal.
Die Top 3
Filip Zadina: Immer wieder sorgte der Tscheche für Gefahr vor dem finnischen Tor. Unter anderem sorgte er für den Führungstreffer in der 12. Minute und war am Treffer zum 2:0 beteiligt.
Calle Andersson: Als ein Finne im Mittelabschnitt alleine auf das Davoser Tor loslaufen konnte, holte der Schwede ihn nicht nur ein, sondern drängte seinen Gegenspieler auch entscheidend an die Bande raus. Zudem sorgte er immer wieder mit Schüssen ab der blauen Linie für Gefahr vor dem finnischen Tor.
Simon Ryfors: Der Schwede war beim 1:0 mit einem Assist beteiligt und sorgte dann im Mittelabschnitt für das 2:0.
Das gab zu reden
Immer wieder wird es im Spiel etwas ruppiger zwischen den Spielern. Meist dann, wenn ein Team vor dem gegnerischen Slot noch nachstochern will, als der Puck in die Nähe des Tores kommt. Sofort reagieren die HCD-Spieler auch, wenn ihr Goalie, Sandro Aeschlimann, zu Fall gebracht wird. Schliesslich ist es ein absolutes No-Go, sich mit dem Torhüter anzulegen.
In einem Powerbreak wurden einige Zuschauerinnen und Zuschauer von der «Kiss Cam» eingefangen. Unter den Personen, die auf dem Bildschirm gezeigt wurden, war dann auch Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider. Ihre Begleitung – und auch Baume-Schneider – nahmen die Aktion mit Humor.
Als die Kamera im Stadion dann in einer Pause die Heldinnen und Helden des Tages einfing, klatschte das Publikum für die Sanitärerinnen und Sanitäter, die auf dem Bildschirm gezeigt wurden, besonders laut. Zu Recht.
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