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Nationalrat fordert neue Instrumente zur Stärkung der Verlagerung

Mit der Verlagerung des Güterverkehrs auf der Nord-Süd-Achse von der Strasse auf die Schiene soll es schneller vorangehen. Das fordert der Nationalrat. Er hat am Dienstag gleich drei Vorstösse seiner Verkehrskommission gutgeheissen - zum Unmut der SVP-Fraktion.

Agentur
sda
11.06.24 - 10:00 Uhr
Politik
Der Nationalrat will die Verlagerung von Gütern von der Strasse auf die Schiene vorantreiben - und hat mehrere Vorstösse dazu gutgeheissen. (Themenbild)
Der Nationalrat will die Verlagerung von Gütern von der Strasse auf die Schiene vorantreiben - und hat mehrere Vorstösse dazu gutgeheissen. (Themenbild)
KEYSTONE/TI-PRESS/PABLO GIANINAZZI

Das in der Verfassung verankerte Verlagerungsziel für den Güterverkehr durch die Alpen liegt in weiter Ferne. 2023 wurden 916'000 Lastwagenfahrten durch die Alpen gezählt. Gemäss Verlagerungsziel dürften es 650'000 im Jahr sein.

Der Nationalrat will deshalb handeln. Beispielsweise soll sich der Bundesrat für einen Ausbau des Tunnels auf dem Neat-Zubringer vom französischen Metz nach Strassburg und Basel auf Vier-Meter-Korridor-Profil einsetzen.

Zudem verlangt die grosse Kammer mehr Geld, damit auch auf mittleren Distanzen mehr Güter auf Züge verladen werden statt in Lastwagen. Die SVP-Fraktion wehrte sich vergebens dagegen. Über die Vorstösse muss noch der Ständerat entscheiden.

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