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Hohe Auszeichnung für Kliniken Valens

Kürzlich haben die Kliniken Valens gemeinsam mit den Zürcher Reha-Zentren als einer der wenigen Anbieter im Schweizer Gesundheitsbereich die Anerkennung «Recognised by EFQM» mit fünf Sternen erhalten.

Davoser
Zeitung
12.05.24 - 07:00 Uhr
Menschen & Schicksale
V.l.: Till Hornung (CEO Klinken Valens), Markus Gautschi (Stv. CEO und Klinikdirektor Davos) und Klaus Büttner, (Leiter Qualitätsmanagement) sind stolz auf die Auszeichnung. 
V.l.: Till Hornung (CEO Klinken Valens), Markus Gautschi (Stv. CEO und Klinikdirektor Davos) und Klaus Büttner, (Leiter Qualitätsmanagement) sind stolz auf die Auszeichnung. 
zVg
«Wir freuen uns wirklich sehr über diese Auszeichnung, insbesondere da sie einmal mehr unseren Weg bestätigt. Immerhin bescheinigt das EFQM-Modell die Effektivität unseres Managementsystems. Und dies, während wir uns nach wie vor mitten in der Fusion mit den Zürcher Reha-Zentren befinden», so CEO Till Hornung.

Die Assessoren der Stiftung «Esprix Excellence Suisse», dem nationalen Partner der EFQM in derSchweiz, haben in ihrem Bericht unter anderem die praxisbezogenen Rehakonzepte sowie die wissenschaftlich erarbeiteten, evidenzbasierten Therapieelemente und deren kontinuierliche Weiterentwicklung als Nachweis für das hohe Niveau der Rehabilitationsleistungen genannt. Zudem wurde die tief verankerte Kultur des wertschätzenden Miteinanders hervorgehoben.

Mehr als Checklisten abhaken

Auch die positive Fehlerkultur, der Austausch über potenzielle Verbesserungsmöglichkeiten etwa im Rahmen fachlicher Gremien, die sich regelmässig zur Leistungserbringung austauschen und über deren Wirksamkeit und Effizienz reflektieren, wurde von den Assessoren positiv bewertet. «Wer Fehler vermeiden möchte, muss Fehler zulassen – und darüber reden und nachdenken, wie man sie in Zukunft verhindern kann», ist Klaus Büttner, QM-Leiter der Zürcher-RehaZentren sowie stellvertretender QM- und Datenschutzbeauftragter der Kliniken Valens, überzeugt.

So ist in den Kliniken Valens jeder Mitarbeitende angehalten, potenzielle Sicherheitslücken oder Gefahren- beziehungsweise Unfallquellen zu melden. «Wer etwas sieht, das sicherheitsrelevant für die Patientinnen und Patienten oder auch für die Mitarbeitenden selbst ist, kann und soll das jederzeit anonym melden. Die Auszeichnung bestätigt uns darin», so Büttner.

«Das Besondere an EFQM ist, dass die Kultur eine zentrale Rolle spielt. Es geht nicht darum, Checklisten abzuhaken, sondern um die Interaktion zwischen den Mitarbeitenden, den Patientinnen und Patienten. Es geht um die Menschen und darum, dass Mitarbeitende zu Mitunternehmern werden», weiss Büttner. EFQM fordert gewissermassen dazu auf, offenzulegen, welche Standards bereits etabliert sind, und zu zeigen, wie man sich weiterentwickeln und verbessern möchte.

Das ist ein sehr offener Ansatz, welcher der Philosophie, die in den Kliniken Valens gelebt wird, sehr gut entspricht. Dies wird auch im Assessment-Bericht erwähnt: «Im Arbeitsalltag wird beispielsweise «Unsere Rehaphilosophie», «Unsere Kultur und Werte – Gemeinsam Schritt für Schritt weiter» – auf allen Ebenen eine Kultur der interdisziplinären Zusammenarbeit gelebt.»

Es geht um den Menschen

Dass zudem die Mitarbeiterzufriedenheit und die Mitarbeiterloyalität als wichtiges und positives Element genannt wird, freut CEO Hornung besonders: «In den Kliniken Valens geht es um die Menschen. Ohne unsere Mitarbeitenden wären unsere Häuser nur leere Betonhüllen. Und es macht mich stolz, dass die Assessoren gespürt haben, dass wir die Leidenschaft für die Rehabilitation leben und pflegen.»

Über 175 Jahre Erfahrung, zwölf Standorte und acht Fachbereiche treffen mit den Zürcher Reha-Zentren sowie den Kliniken Valens aufeinander. Zusammen erhalten jedes Jahr insgesamt 10 000 Betroffene eine ganzheitliche Rehabilitation.

Voneinander lernen

EFQM – ursprünglich die Abkürzung für «European Foundation for Quality Management», mittlerweile als Eigenname verwendet – wurde im Jahr 1989 von 14 führenden europäischen Unternehmen mit dem Ziel gegründet, voneinander zu lernen und die Wettbewerbsstärke europäischer Unternehmen zu fördern.

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