×

Sanktionen gegen Impfverweigerer

Sanktionen gegen Impfverweigerer

Bis anhin wurden neue, konventionelle Impfungen während 6 bis 10 Jahren entwickelt und getestet, jetzt dauerte es kaum ein Jahr, bis neuartige Gen-Impfstoffe für das Volk freigegeben wurden. Sollen vorsichtig abwartende Menschen nun bestraft werden und als Täter hingestellt werden?
Herr Masüger schreibt, dass eine Herdenimmunität durch die Impfungen entstehen kann. Das ist momentan noch nicht sicher, da es für unsere bewilligten Impfstoffe noch keine Studien gibt, die beweisen, dass Geimpfte das Virus nicht weitergeben.
Dass eine Herdenimmunität am besten durch eine natürliche Ausbreitung und Durchseuchung in der Bevölkerung zustande kommt, ist hingegen schon lange wissenschaftlich bewiesen.
Nun kommt Herr Masüger zum Schluss, dass alle Impfunwilligen ihre Krankheitskosten selbst bezahlen sollen, wenn sie an Covid-19 erkranken sollten. Unser Krankenkassensystem basiert auf Solidarität. Bis jetzt war es normal, dass die Prämien der Grundversicherung unabhängig von Lebensführung, Vorerkrankungen usw. waren, und die Massnahmen bezahlt wurden.
Wenn Herr Masüger das Verursacherprinzip als Lösung für die Impfverweigerer propagiert, dann sollte er auch an alle Patienten mit Sportverletzungen, Zivilisationskrankheiten wie Herzerkrankungen, Arthrosen, Übergewicht usw. denken. Diese Menschen müssten nach seinem Verständnis auch selbst für die Behandlungskosten aufkommen. Absurd!
Die Impfentscheidung war bis jetzt etwas Privates. Nun sollen Impfverweigerer, wie von Herrn Masüger gefordert, mit Sanktionen belegt werden. Das geht zu weit!
In der Corona-Debatte wird zudem missachtet, dass sich jeder Mensch dank Immunsystem vor Infektionen schützen kann. Das Immunsystem kann durch tägliches Bewegen an der frischen Luft, ausgewogene Ernährung, guten Schlaf, gute soziale Kontakte, Naturheilkund wie Phytotherapie, Homöopathie, Akupunktur gestärkt werden. Gaben von Vitamin C, Vitamin D3 und Zink haben während der Pandemie sehr erfolgreich Covid-19-Ausbrüche in Altersheimen verhindert.

Peter Gisler
24. März 2021, 11:31:13
Leserbrief
Ort:
Grüsch
Zum Artikel:
Zur Sache: Wer nicht impft, zahlt, GR, 23.3.21

Kommentieren

Kommentar senden

Danke, Peter Gisler.
Tja, der Fall Andrea M. Ungewöhnliche Ansichten zu haben, finde ich eigentlich erfrischend, Labsal (angesichts des Einheitsbrei-08/15, in dem wir leben bzw. sterben), vergleiche Greta. Zumal wenn es David gegen Goliath geht.
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." (George Bernard Shaw)
Bloss: Bei Herr M. scheint es leider öfters Goliath gegen David zu gehen.
Masüger titelt: Wer nicht impft, bezahlt.
Masüger: "Wirtschaftsverbände fordern vom Bund Durchimpfung der Bevölkerung und unverzügliche Einführung Corona-Pass."
Wirtschaft über alles?
Aber der nächste Streich (nicht bei Wilhelm Busch) bzw. Schlag folgt sogleich:
Dass einige Demonstranten in Bern die Ausgrenzung von Impfgegnern angeblich mit dem Judenstern symbolisierten, da diagnostiziert Fachmann M. "mentale Verwirrung" vieler dieser Leute.
Masügers Schlussfolgerung (frei übersetzt): Wirtschaft stark belastet; Bevölkerung weiterhin Masken/Hygiene-/Abstandsregeln; Einschränkungen Gastronomie/Veranstaltungen: Und das wegen der Impfgegner-Minderheit, wird das die Mehrheit akzeptieren?
Gemäss Masüger richten die Impfgegner Schaden an (an Wirtschaft und Bevölkerung, siehe oben). (Dass mir beim Wort Schaden Schädling in den Sinn kommt, ist mein Fehler, sorry, bin wahrscheinlich "mental verwirrt".) Und deshalb müssten die Schadensverursacher den Schaden tragen, Masüger fordert das "Verursacherprinzip", wörtlich: "Wer den Schaden anrichtet, hat für ihn geradezustehen."
Leute, Déjà-vu: Dieser Satz kommt mir mächtig bekannt vor, las ich den nicht im Abstimmungskampf Konzernverantwortungsinitiative (wo es David gegen Goliath ging). Und hat nicht Herr M. (an ebendieser prominenten privilegierten Zeitungsstelle, nämlich in der Wochenendausgabe erster Bund Rückseite), GEGEN die Konzernverantwortungsinitiative vom Leder gezogen?
Aber hier bei den Impfungen, ich nenne es Goliath gegen David, da soll die Haftung plötzlich gewaltig greifen?
So wie etwa bei Autofahrern, Rauchern, Alkoholikern, Übergewichtigen?
Und wie steht es denn mit der umgekehrten Haftung der Impfhersteller, des Staates, wenn bei der Impfung zeitnah (oder erst recht langfristig, was jetzt noch in den Sternen steht, die Haftung dafür sowieso) Schäden am Geimpften passieren?
Nun, zeitnah ist die Impfung angeblich nicht schuld, siehe meinen Kommentar über eine muntere 90-jährige, die eine Stunde nach der Impfung tot war, aber nein, das hatte nichts mit der Impfung zu tun, klar:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-01-19/ab-alter-50-spri…
Und zeitfern, tja, eben, sapperlot.
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/politik/2021-03-22/der-entscheid-des-bund…
Die Volksdurchimpfung als Allheilmittel?
Nein.
https://www.spektrum.de/news/corona-pandemie-impfung-allein-reicht-nich…
https://www.deutschlandfunk.de/corona-infektionen-vermeiden-einfache-re…
Einwände meines Wissens:
1) Die Impfung schützt nicht sicher (nicht 100%).
2) Der Impfschutz sinkt, je länger die Impfung zurückliegt zeitlich.
3) Der Schutz vor Mutationen ist zumindest fraglich (das war bei Impfungen gegen die normale Grippe auch schon so).
4) Ob Geimpfte andere nicht mehr anstecken können, ist fraglich.
5) Impfsicherheit:
Clemens Arvay (bekannt auch durch das Buch "Der Biophilia-Effekt", Waldbaden):
7.9.2020:
https://www.youtube.com/watch?v=Pv6tzWfDK-w
https://www.youtube.com/watch?v=Ovke5Zd3hBc
Und was tun wir?
Greta fordert Systemwechsel (auch punkto exponentielle Wirtschaft).
Masüger zitiert die Wirtschaftsverbände.
Linard Bardill will nicht zurück zur Normalität, weil "sie zum heutigen Zustand geführt hat".
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/politik/2021-02-23/eine-rede-mit-nachhall…

Ganz ihrer Meinung, Herr Gisler
Wenn es bei der Krankenkasse nach dem Verursacherprinzip gehen würde, dann würde ich austreten und keine Prämie aus Solidarität bezahlen.
Meine Krankheitskosten der letzten 40 Jahre sind vergleichbar mit einem Kaffee im Restaurant. Es gibt auch sehr viele Wohlhabende, die keine Prämie mehr bezahlen würden, wenn die KK nicht obligatorisch wäre.

"Es gibt auch sehr viele Wohlhabende, die keine Prämie mehr bezahlen würden, wenn die KK nicht obligatorisch wäre."
Von dem her ist es gut, dass die Krankenkasse obligatorisch ist.
Wohlhabende sind wohl auch weniger gefährdet, krank zu werden. Denn es sind meist nicht diese, welche die Gesundheit hart strapazierenden Arbeiten ausführen. Sei es körperlich, psychisch oder nervlich.
Auch haben erwiesenermaßen Wohlhabende ein höhere Lebenserwartung als Leute mit geringem Einkommen.

Herr Gisler
Was Sie behaupten ist wissenschaftlicher Unsinn. Einige Beispiele.
So absolut neu ist der Impfstoff nicht. Jedes Jahr kommt oder kam z. B. Impfstoff für Grippe raus. Dieser Impfstoff konnte auch nie 6 ...12 j. erprobt werden. Für die Zulassung eines Impstoffes braucht es umfangreiche Tests und die werden immer gemacht.
Ihre Behauptung bezüglich Herdenimminität ist schon fast kriminell. Überlegen Sie mal, was passiert wenn "freie Ausbreitung" ermöglicht wird? Rasantes Ansteigen von Infektionen, überfüllte IPS, Tote, Long Covid Patienten. Nur eine geziele Impfung führt zum Ziel!
Frische Luft, etc. genügt nicht um den Virus fernzuhalten, es braucht Vernunft und Disziplin!
Eine Sportverletzung, etc. behindert eine Impfung nicht!
Impfen war immer eine Segnung für die Menscheit und hat viel Leid verhindert. Probieren Sie doch nicht ständig das Impfen in Misskredit zu ziehen. Dank Imfungen gegen Masern, Mumps, Polio, Röteln, Pocken, etc geht es uns gut.

Es gibt ja die Meinungsfreiheit. Darum soll es auch frei sein, ob sich jemand gegen eine "normale" Grippe impfen will.
Vielleicht braucht der Körper auch Training und Impulse, um Abwehrstoffe zu bilden. Ich habe jedenfalls Masern und Mumps als Kind schadlos überstanden.

Mehr Kommentare anzeigen