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Neue Perspektiven für das Prättigau mit dem Naturpark Rätikon

Neue Perspektiven für das Prättigau mit dem Naturpark Rätikon

Anfang März wird in allen Prättigauer Gemeinden in Gemeindeversammlungen oder an der Urne darüber abgestimmt, ob der Internationale Naturpark Rätikon errichtet werden soll. Mit dem Naturpark wird nicht etwa eine Schutzglocke über das Prättigau gestülpt. Natur und Landschaft, Landwirtschaft, Tourismus, Gewerbe, Bildung und Kultur werden aufgewertet und gefördert. Die nachhaltige Entwicklungsplattform, wie sie ein Naturpark darstellt, passt sehr gut zum Prättigau und ist für die Region ein wichtiger Schritt vorwärts.
Für das Bildungszentrum Palottis in Schiers sehe ich grosse Chancen mit dem Naturpark. Wir können Ausbildungsgänge und Weiterbildungen zum Beispiel für Landwirtschaft, Natur und Umwelt konzipieren und anbieten. Schulklassen können zu Naturpark-Themen unterrichtet werden oder fertige Angebote für Schulreisen oder Exkursionen nutzen. Ein erweiterter Hofladen mit Café kann regionale Produkte mit Naturpark-Label für Einheimische und Gäste verkaufen, und nicht zuletzt kann das Palottis auch ein Gasthaus für Besucherinnen und Besucher sein, die wegen dem Naturpark das Prättigau besuchen. Für all das schaffen wir mit dem Projekt «Alpine Werkstatt Palottis» bereits die Voraussetzungen.
Viel verspreche ich mir auch von der grenzübergreifenden Zusammenarbeit mit den Naturpark-Partnern in Vorarlberg und Liechtenstein. Gerade in den Bereichen Bildung und Kultur können spannende Impulse erwartet werden. Gemeinsame Projekte erweitern den Horizont und schaffen neue Perspektiven.
Das sind nur ein paar Argumente, die für den Naturpark sprechen. Es gibt viele weitere – und vor allem sehe ich keine Nachteile. Informieren Sie sich online auf www.ja-zum-naturpark-raetikon.ch. Vielen Dank, wenn Sie Anfang März an den Gemeindeversammlungen dem Projekt zustimmen oder an der Urnenabstimmung ein Ja auf den Stimmzettel schreiben!
Dr. Ursula Gehbauer Tichler, Leiterin Bildungszentrum Palottis, Schiers

Ursula Gehbauer
18. Januar 2021, 10:15:50
Leserbrief
Ort:
Schiers

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