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Zwischen Kunst, Architektur und Natur

Am Sonntag, 9. Juni, öffnet das Kirchner Museum zwei Ausstellungen. Einerseits «Zum Schein Architektur: Der unbekannte Kirchner», andererseits im Kirchner Park «Konkrete Kunst. Harmonie in Farbe und Form». Es verschwimmen die Grenzen zwischen Natur und Kunst.

Davoser
Zeitung
08.06.24 - 12:00 Uhr
Kultur
Entwurf von Ernst Ludwig Kirchner aus dem Jahre 1903/04.
Entwurf von Ernst Ludwig Kirchner aus dem Jahre 1903/04.
zVg Galerie Henze und Ketterer
«Ich studierte dort zum Schein Architektur, da meine Eltern gegen die Malerei waren», schreibt Ludwig Kirchner 1916 in einem Brief. Diesem Zitat widmet das Kirchner Museum nun eine Ausstellung. Es ist nur ein kurzer Satz, doch zeigt dieser wichtige Einflüsse, welche Kirchner schlussendlich zu einem der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus machten.

In der Ausstellung «Zum Schein Architektur» rückt das Museum eine unbekannte Seite des Malers und studierten Architekten in den Fokus. Die ausgewählten Gemälde und hochkarätigen Leihgaben zeigen, wie sehr das Architekturwissen auch Einfluss auf die Stilentwicklung des Künstler nahm und so seine perspektivischen Bildkompositionen formte.

Ein immersives Erlebnis

Die Ausstellung «Kunst im Kirchner Park: Konkrete Kunst. Harmonie in Farbe und Form» lädt das Publikum dazu ein, die Verbindungen zwischen Kunst, Architektur und Natur zu erkunden. Durch die Verbindung von Skulpturen im Kirchner Park mit Gemälden und Plastiken im Museum wird ein immersives Erlebnis geschaffen. In der Ausstellung im Park wird das Vermächtnis der vier Schweizer Kunstschaffenden Sophie Taeuber-Arp, Max Bill, Gottfried Honegger und Verena Loewensberg gewürdigt.

Geöffnet bis 22. September, im Museum Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr.

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