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Kampfansage an die Stechmücke: So könnt ihr euch vor den lästigen Stichen schützen

Momentan ist Hochsaison für Stechmücken. Mit unseren Tipps sagst du den surrenden Plagegeistern den Kampf an.

Südostschweiz
31.07.25 - 16:39 Uhr
Graubünden
Muecke
Unerwünscht: Mücken sind ziemlich lästig, in der Schweiz aber ungefährlich.
Bild: Freepik

Auch wenn der Sommer bisher zu wünschen übrig liess – an Stechmücken fehlt es nicht. Diese lauern bei schönem Wetter im Freien und besonders gern in unseren Schlafzimmern. Weshalb sie stechen und was dagegen zu tun ist, erklärte Apothekerin Monika Fehr von der Steinbockapotheke im Interview mit der «Südostschweiz» im Jahr 2022.

Gerüche locken Mücken

«Mach das Licht aus, das zieht Mücken an», oder «gehe nicht verschwitzt ins Bett, die Mücken werden dich auffressen», sind Sätze, die wir alle aus unserer Kindheit kennen. Doch was genau zieht die Mücken eigentlich an? «Alles davon», sagt Apothekerin Fehr. «Alles, was riecht, alles, was hell ist, menschliche Wärme und sogar Schweiss finden Mücken attraktiv.» Doch weshalb werden einige Menschen deutlich öfter gestochen als andere? «Das ist nicht restlos geklärt», so Fehr, «vielleicht liegt es an der Zusammensetzung des Schweisses, vielleicht aber auch an der Ernährung einer Person.» Es gäbe schlicht Menschen, die für Mücken attraktiver seien, als andere.

«Alles, was riecht, alles, was hell ist, menschliche Wärme und sogar Schweiss finden Mücken attraktiv.»

Monika Fehr, pensionierte Apothekerin

Nächtliche Besucher

Sind die Mücken einmal da, wollen sie auch Blut – zumindest die Weibchen. Sie benötigen die das darin enthaltene Eisen und Protein, um sich fortpflanzen zu können. Aktiv werden die Stechmücken vor allem während der Dämmerung oder in der Nacht. Ausnahme ist die auch tagaktive Tigermücke, die sich bereits im Tessin niedergelassen hat. Doch was hilft gegen die lästigen Stiche und das ohrenbetäubende Surren, das einem nachts den Schlaf raubt?

Mit Sprays gegen Moskitos

Die Sprays enthalten chemische Substanzen, doch wenn es hart auf hart kommt, bieten sie laut Apothekerin sehr guten Schutz. Die üblichen Insektenschutzmittel helfen übrigens auch gegen Bremsen. Wichtig: Wer neben einem Insekten-, auch einen Sonnenschutz braucht, sollte für die Wirksamkeit zuerst die Sonnencreme auftragen. Als Hinweis für den Schutzfaktor der Sprays dient die darauf angegebene Deet-Konzentration. Was sie bedeutet, erfahrt ihr in der Tabelle:

Ätherische Öle

Gemäss Recherchen mögen Stechmücken Zitronengras, Lavendel, Pfefferminze und Bergamotte nicht. Die Wirkung zeigt sich Apothekerin Fehr zufolge jedoch schwächer als bei Antimoskitosprays.

Helle Kleidung

Im Kampf gegen die Mücken spielt die passende Kleidung eine entscheidende Rolle: «Möglichst wenig nackte Haut, damit die Angriffsfläche klein ist. Aber auch die Farbe ist entscheidend – helle Kleidung hält Mücken eher fern als dunkle», so Fehr.

Mückenstecker

Auch der klassische Mückenstecker bewährt – jedoch unter Vorbehalt. Die Tür sollte jeweils geschlossen sein, der Radius der Stecker ist begrenzt.

Weitere Mückenverscheucher

Stechmücken sind keine Fans von Durchzug oder Klimaanlagen und suchen nach Möglichkeit das Weite. Was im Schlafzimmer ebenfalls Wunder wirken kann: ein Mückengitter am Fenster.

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