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Erfolgreiche Rettung: Mäusebussard war zwischen Dach und Skiträger eingeklemmt

Hier kommt eine Feel-Good-Geschichte der Bündner Kantonspolizei zum Jahresende. Ein Mäusebussard konnte erfolgreich von einem Autodach auf der A13 gerettet werden.

Carmen
Lechner
31.12.24 - 14:03 Uhr
Graubünden
Der Mäusebussard und sein Retter: Das war vermutlich für beide Beteiligten eine einmalige Begegnung.
Der Mäusebussard und sein Retter: Das war vermutlich für beide Beteiligten eine einmalige Begegnung.
Kantonspolizei Graubünden

In einem am Dienstag veröffentlichten Facebook-Post zeigt die Kantonspolizei Graubünden die geglückte Rettungsaktion eines Mäusebussards und schreibt dazu: «Wir konnten ihn befreien – jetzt fliegt er unverletzt ins neue Jahr». Innert Kürze erhielt der Post zahlreiche Likes und positive Kommentare. «Das passt doch super zum Jahresende», meint Markus Walser, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden, mit einem Schmunzeln auf Anfrage.

Was ist genau passiert?

Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonntag. Ein Mäusebussard prallte in die Windschutzscheibe eines auf der A13 fahrenden Autos, wie Markus Walser mitteilt. Daraufhin sei er nach oben gerutscht und habe sich zwischen dem Autodach und dem Skiträger verfangen. Der Lenker, der durch die Kollision auf das Tier aufmerksam wurde, habe angehalten und die Polizei alarmiert. Eine in der Nähe stationierte Patrouille habe sogleich zur Hilfe kommen können.

Ziel sei gewesen, den Vogel so schnell wie möglich aus seiner misslichen Lage zu befreien – erfolgreich. Man habe ihn gut herausziehen können. «Vermutlich war er noch ein bisschen beduselt». Die Kantonspolizei habe immer multifunktionale Handschuhe dabei, um auch für solche besondere Einsätze bestens gewappnet zu sein. «Vogelfänger sind wir ja nicht, aber in diesem Fall hier sicher Vogelretter», so Walser. Das Tier sei kurz nach seiner Rettung wieder flugfähig gewesen und habe den Schauplatz unversehrt verlassen.

Hier der Facebook-Post:

Carmen Lechner produziert Inhalte für das Newsportal «suedostschweiz.ch» in einem Teilzeitpensum. Die Bündnerin studierte Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Luzern, war in den Bereichen Journalismus und Medienarbeit tätig und ist heute hauptberuflich Mami. Sie lebt mit ihrer Familie am Walensee.

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