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Die Prominenz steht an der Bande

Am Montag reiste das Team, das heuer den HCD an den Pee Wee Games in Québec (Kanada) vertritt, nach Übersee ab. Teammanager Claudio Christoffel gibt Auskunft über den Stand der Dinge.

Pascal
Spalinger
11.02.26 - 07:00 Uhr
Eishockey
Das Team ist bereit und freut sich auf das Abenteuer in Québec.
Das Team ist bereit und freut sich auf das Abenteuer in Québec.
HCD

Claudio Christoffel, wie viele Spieler umfasst das diesjährige Team, davon wie viele Davoser?

Claudio Christoffel: Die Mannschaft umfasst 16 Feldspieler und 2 Goalies. Leider haben wir beim HCD nicht viele Spieler mit dem Jahrgang 2013. Daher sind ­dieses Jahr nur 7 HCD-Spieler dabei. Plus noch ein Spieler von St. Moritz. Nächstes Jahr mit dem Jahrgang 2014 sind wir dann von der Menge her sehr gut bestückt.

Wie lief die Vorbereitung aus eurer Sicht?

Sehr gut. Die Organisation ist reibungslos verlaufen. Die sportliche Vorbereitung verlief auch sehr gut. Wir haben ein Testspiel gegen das «Team Zürich» (Zürcher Kantonsauswahl, die, auch nach Québec fährt) auf NHL-Eisfeldgrösse bestritten und 6:2 gewonnen. Das motiviert unsere Jungs natürlich.

Wie gross ist die Vorfreude auf das Kanada-Abenteuer?

Sie ist sehr gross! In unserem Team haben wir alles tolle Jungs, und unser Staff ist sehr motiviert und mit viel Freude dabei. Mit Mitch Riesen und Joe Thornton als Coaches haben wir dazu absolute Top-Qualität an der Bande. Mitch und Joe wurden beide im gleichen Jahr in der ersten Runde von der NHL gedraftet (1997). Dass beide nun zusammen an der Bande als Coaches stehen, ist alleine schon eine tolle Story.

Wie waren die Reaktionen bei jenen Spielern, welche den Cut geschafft hatten?

Die Freude war riesig! Der ganze Prozess ist für alle Beteiligten sehr stressig. Wenn alles vorbei ist, ist die Erleichterung für die Jungs, aber auch für uns als Staff, sehr gross.

Wird das Team im Hotel oder bei Gastfamilien übernachten?

Das Team übernachtet im Hotel und nicht bei Gastfamilien. Wir haben uns dafür entschieden, denn sonst hat unser Team keine Gelegenheit, zusammenzuwachsen.

Wie sieht euer Programm in etwa aus?

Im Vergleich zum letzten Jahr werden wir zuerst zwei Nächte in Montreal verbringen. Dies ist für die Kids einfacher, und wenn unser Gepäck wieder nicht ankommen sollte wie letztes Jahr, dann sind wir vor Ort am Flughafen. Danach verschieben wir uns nach Quebec City (rund vier Stunden Autofahrt) und spielen dann drei Freundschaftsspiele gegen Detroit Red Wings, Columbus Blue Jackets und College de Levis Commandeurs. Am Samstag bestreiten wir unser erstes Turnierspiel am Mittag zur besten Zeit vor etwa 8000 Zuschauenden gegen Nashville Predators. Da werden die Jungs nervös sein.

Welche Chancen rechnet ihr euch aus?

Das ist sehr schwierig zu sagen. Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir aber unser Spiel dem nordamerikanischen Stil angepasst. Alles ist möglich.

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