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Let’s Do It Fo(u)r Reasons

Während am WEF jeweils das grosse Geld regiert, zeigten rund 40 Freiwillige, was wirklich zählt. Mit viel Herzblut setzten sie auch in diesem Jahr ein Zeichen gegen Foodwaste und verköstigen im Langlaufzentrum Tausende Menschen. Ohne grosse Bühne, aber mit umso mehr Menschlichkeit.

Davoser
Zeitung
14.02.26 - 17:00 Uhr
Ereignisse
Das Team vom «4Reasons» traf sich zum wohlverdienten Essen.
Das Team vom «4Reasons» traf sich zum wohlverdienten Essen.
wey
Das wahrscheinlich menschlichste Angebot während dem WEF ist und bleibt das «4Reasons». Ein Angebot für die Leute, von Leuten. Rund 40 Frauen und Männer haben sich auch in diesem Jahr wieder freiwillig, ohne Aussicht auf das grosse Geld, gegen den Foodwaste eingesetzt. Diese Woche haben sich das OK und die Helferinnen und Helfer zum mehr als verdienten Essen im Hotel Grischa getroffen. Es sei schön zu sehen, dass so viele «Alteingesessene», aber auch Neue dabei seien, hiess es immer wieder vom OK. Beeindruckend sei es. Nicht selbstverständlich. Einfach nur schön.

Ein Team, in dem es «menschelet»

Cyrill Ackermann, vom Hotel Grischa und seit der ersten Stunde mit von der Partie, erinnert sich: «Es war und ist von der Idee vor Jahren bis heute ein Herzensprojekt.» Man spürte bei der kurzen Ansprache, dass diese Sätze nicht nur leere Worthülsen sind. «Seit wir begonnen haben, kommt viel Resonanz. Von allen Seiten. Das Schöne ist, sie ist durchwegs positiv.» Ohne den grossen freiwilligen Einsatz sei das alles nie und nimmer möglich. Er habe einfach nur Freude, dabei zu sein. Und man merkt, den Freiwilligen geht es ebenso. Es «menschelet» am Anlass.

Es braucht Macherinnen und Macher

Und es «menschelet» nicht nur bei den Helferinnen und Helfern. Im Langlaufzentrum wurden in diesem Jahr über 3600 Menschen verköstigt. Rund 14 000 Franken eingenommen. Unglaubliche Zahlen für ein Freiwilligenprojekt. Und der Foodwaste ging gegen null. Eine Biotonne an Rüstabfällen habe es gegeben. Es zeigt, dass das Projekt bei der Bevölkerung unglaublich gut ankommt.

Und wenn etwas gut ankommt, macht man es auch weiter. So hiess es vonseiten des OK, dass man das Projekt für 2027 wieder plane. Man ziehe aus jedem Jahr die Learnings, und auch neue Ideen stünden im Raum. Dies brauche es. Will man doch auch besser werden. Es brauche auch Innovation. Und für diese brauche es die grosse Unterstützung der vielen Freiwilligen.

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