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«Natürli bin ünsch»

Das ist das Motto des dies­jährigen 25. Monsteiner-Festes. Geboten werden dabei, bewährte Klassiker und neue Ideen.

Südostschweiz
29.07.25 - 17:00 Uhr
Ereignisse
Das OK des Monsteiner Fests und Basti Degen von der Brauerei verkosteten das Festbier und befanden es für sehr gut (v. l.): Julia Meisser, Joos Gysin, Laura Michel, Basti Degen, Lukrezia Michel und Florian Sprecher.
Das OK des Monsteiner Fests und Basti Degen von der Brauerei verkosteten das Festbier und befanden es für sehr gut (v. l.): Julia Meisser, Joos Gysin, Laura Michel, Basti Degen, Lukrezia Michel und Florian Sprecher.
zVg
Am Samstag, 2. August, von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag, 3. August, von 10 bis 17 Uhr lockt der Walser-Weiler Monstein wieder mit einem grossen Fest. Direkt im Anschluss an das Jubiläums-Fest der Biervision, die am 1. August ihr 25-jähriges Bestehen feiert.

Dieses Jahr hat sich das Monsteiner ­Organisationskomitee die Förderung ­lokaler Produkte und Kultur sowie die Erhaltung von Dorf- und Landschaftsbild auf die Fahne geschrieben. Dazu gibt es im Schulhaus eine Ausstellung zur Geschichte des Dorfladens und eine Filmvorführung zum lokalen Gewerbe zu ­sehen. Wieder wird unten im Sagatobel die alte, vom Wasser des Oberalpbachs angetriebene Saagi im Betrieb zu sehen sein, die Biervision öffnet ihre Türen, und Monsteiner Gewerbetreibende stellen ihr Handwerk vor. Das Wasserreservoir jedoch ist nur am Samstag zwischen 10.30 und 13.30 Uhr für eine Besichtigung offen.

Im Munggaloch, dem kleinen Lokal im Fundament des Hotels Ducan, ist eine Ausstellung dem Thema Erhalt des Dorf- und Landschaftsbildes gewidmet. Auch das Monsteiner Baumemorandum ist dabei ein Thema. Passend dazu führt Hans Ambühl sowohl am Samstag als auch am Sonntag jeweils um 14 Uhr durchs Dorf und weiss so einige alte und neue Geschichten zu erzählen. Jeweils um 11 und 15 Uhr kann der Turm der Alten Kirche besichtigt werden.

Doch eigentlich dreht sich dieses Mal alles um den Dorfladen. Ihm ist der Erlös des diesjährigen Dorffestes gewidmet. Am Festwochenende werden am Samstag um 14.30 und am Sonntag um 11.30 Uhr Produkte zur Degustation ange­boten. Jeweils von 11.30 bis 12.30 Uhr können selber Arvenkissen hergestellt werden, und am Samstag von 15.30 bis 16.30 Uhr erzählt Lisa Meisser vom ­Laden, wie er früher einmal war. Die ­Kinder dürfen sich derweil bei einem Flohmarkt vor den Türen des Dorfladens als Händler und Händlerinnen ver­suchen. Ihre Auslage umfasst ein Badetuch, und zum Schluss wird alles nicht Verkaufte wieder mitgenommen.

Abends ab 20 Uhr wird im Festzelt tüchtig «ghengret» und gefeiert. Unter dem Motto «Unser Dorf in Fragen» führt nach dem Nachtessen ein Gruppenratespiel zu spannenden Informationen über Monstein.

Am Sonntag um 10 Uhr findet im Festzelt der beliebte Festgottesdienst statt, bevor man sich dort wieder der Gastronomie mit Kulinarischem aus Monstein widmet. Geöffnet sind jedoch auch die Restaurants Ducan und Veltlinerstübli.

Wie jedes Jahr richten die Organisierenden die dringende Bitte an die Festbe­suchenden, auf das Auto zu verzichten, denn im Dorf gibt es keine Parkplätze.

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