Stimmungsvoller erster Davoser Abend-OL
Die Orientierungslaufgruppe (OLG) Davos organisierte am letzten Mittwoch den ersten Davoser Abend-OL 2025. Mit über 100 Startenden war die OLG Davos mehr als zufrieden. Rund die Hälfte der Teilnehmenden kamen erfreulicherweise aus der Region Davos.
Die Orientierungslaufgruppe (OLG) Davos organisierte am letzten Mittwoch den ersten Davoser Abend-OL 2025. Mit über 100 Startenden war die OLG Davos mehr als zufrieden. Rund die Hälfte der Teilnehmenden kamen erfreulicherweise aus der Region Davos.
Auf der längsten Strecke A vermochten sich etliche Davoser gut in Szene zu setzen. Erster wurde Joel Borner, Vierter Matthias Leibundgut. Auf der ebenfalls technisch schwierigen Strecke B belegten Monique Schneuwly Rang 4, Florian und Selina Blaas Rang 6, Silvan Allenbach und Manuela Brunner Rang 7 und Sandra Wagenführ Rang 8. Bahn C bewältigte die Gruppe Selina Wyler am schnellsten. Gut in Szene zu setzen vermochten sich auch Eva Stranelova, Andreas und Marta Roveretto sowie Nora Hasler aus dem Nachwuchs. Auf der Strecke D belegten die Davoser Gruppen Lia und Claudia Bernhard sowie Nico Hasler und Nino Wolfsberger die Ränge 2 und 4.
Am Mittwoch 13. August folgt der 2. Davoser Abend OL auf der Karte «Stilli-Bünda» ab 16 Uhr vom Parkplatz des Snowfarmings aus. Die Startzeit kann bis 18.30 Uhr frei gewählt und ein Kompass ausgeliehen werden. Die OLG Davos bietet wiederum vier verschiedene Strecken zur Auswahl an. Die Anmeldung kann vor Ort geschehen, die OLG Davos ist jedoch über eine vorgängige Registrierung unter www.entry.picoevents.ch froh (Davoser Abend OL 2).
Besuch aus Alaska
Am ersten der vier Davoser Abend-OLs waren auch drei weit gereiste Mitglieder des Arctic O-Clubs aus Anchorage in Aktion. Jen und Ian mit ihrem Sohn Springer lösten die kniffligen Orientierungsprobleme des versierten Bahnlegers Andi Hasler bravourös und waren vom zum Teil steilen alpinen Waldgelände begeistert. Unermüdlich waren die drei Alasker in den Tagen zuvor schon auf Gipfeltouren in der Umgebung und erkletterten nacheinander das Seehorn, die Sulzfluh (notabene auf dem anspruchsvollen Klettersteig) und am Morgen vor dem OL das Jatzhorn – jeweils von ganz unten startend mit über 1000 Höhenmetern. Von zu Hause am Rand der Arktis sind sie sich zwar schroffe Berge gewohnt, aber auf die Davoser und Prättigauer Gipfel hinaufzurennen war selbst für diese gut trainierte OL-Familie eine echte Herausforderung. Insbesondere der gut eingerichtete Klettersteig an der Sulzfluh-Südwand fand ihre uneingeschränkte Anerkennung – ähnliches gibt es in Alaska kaum. Zu Hause am äussersten Rand der weit gestreuten grössten Stadt von Alaska, Anchorage, baute sich die Familie Moore mitten im Wald ein wunderschönes Haus im Blockhausstil. Als ihre Davoser OL-Freunde sie vor wenigen Jahren dort besuchten, spazierte ein prächtiger Bär seelenruhig vor der Haustür vorbei – für die Bewohner nichts Ungewöhnliches, für die Besucher jedoch ein Erlebnis.
Ein Höhepunkt des kurzen Besuchs der Familie Moore in Davos war die spannende Führung im SLF durch den dort beruflich tätigen Präsidenten der OL-Gruppe Davos, Lukas Stoffel. Mit grossem Interesse erfuhren die Gäste, worüber hier geforscht wird, wie die Lawinenbulletins zustande kommen oder warum mit der Klimaerwärmung in der Natur immer mehr Schadenereignisse stattfinden.
Weitere Informationen: www.olg-davos.ch
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