Thomas Mann: Ein Leben für die Litaratur
Der Namen des Nobelpreisträgers Thomas Mann ist in Davos wohlbekannt. Mit ihm wird sofort der Roman «der Zauberberg» verbunden. Obwohl Davos, um die Zeit von 1900, bei Tuberkulose europaweit einer der wichtigsten Kurorte war und auch eine mondäne Welt anzog, ist es «der Zauberberg», der Davos und seiner Sanatoriumsgeschichte ein unvergessliches Denkmal setzt.
Der Namen des Nobelpreisträgers Thomas Mann ist in Davos wohlbekannt. Mit ihm wird sofort der Roman «der Zauberberg» verbunden. Obwohl Davos, um die Zeit von 1900, bei Tuberkulose europaweit einer der wichtigsten Kurorte war und auch eine mondäne Welt anzog, ist es «der Zauberberg», der Davos und seiner Sanatoriumsgeschichte ein unvergessliches Denkmal setzt.
06.08.25 - 12:00 Uhr
Kultur
Dieses Jahr wäre Thomas Mann 150 Jahre geworden. Gelegenheit, sich an den Menschen zu erinnern, der während vieler Jahre nicht nur im deutschsprachigen Raum eine streitbare und wichtige Stimme war.
Anhand von Fotos aus dem Thomas-Mann-Archiv der ETH Bibliothek Zürich werden die wichtigsten Stationen seines Lebens nachgezeichnet.
Wegen Verdacht auf Tuberkulose reiste Katia Mann 1912 nach Davos, wo Thomas Mann sie besuchte. Aus seinen Einblicken in die Sanatoriumswelt und den Briefen, die Katia ihm von dort sandte, entstand «der Zauberberg», Manns wohl grösster Erfolg. Wie schon Jahre zuvor bei «die Buddenbrooks» wurde das Buch vor Ort mit grosser Zurückhaltung aufgenommen. Fühlte man sich doch vom Schriftsteller ein schiefes Licht gerückt. Mit «der Zauberberg» setzte Mann Davos aber ein literarisches Denkmal, von dem heute
In den Zwischenkriegsjahren äusserte sich Thomas Mann dezidiert als Freund der Demokratie und warnte ab 1930 vor dem aufkeimenden Nationalsozialismus, sodass das Ehepaar Mann 1933 von einer Erholungsreise in die Schweiz, nicht mehr nach Deutschland zurückkehrte. Die Jahre im Exil verbrachten sie zuerst grösstenteils, in der Schweiz siedelten 1938 aber in die USA über, wo ihnen die amerikanische Staatsbürgerschaft verliehen wurde. Die deutsche war ihnen schon 1933 aberkannt worden. Doch die politischen
In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg lebte die Familie mit den Kindern Erika, Klaus, Golo, Monika in einer Villa in Bad Tölz. Die beiden Jüngsten Elisabeth und Michael wurden erst nach dem Krieg geboren. Von den Geschwistern wurden nur diese beiden keine Schriftsteller. Mann hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits einen Namen als Autor gemacht und stimmte in die damals herrschende Kriegseuphorie ein. Darunter litt seine Beziehung zu Bruder Heinrich, sodass der Kontakt zwischen den beiden in dieser Zeit sog
1952 kehrten die Manns nach Europa, genauer in die Schweiz zurück und lebten ab 1954 in Kilchberg. Von dort aus besuchte Mann aber regelmässig seine Heimat Deutschland und erhielt verschiedene Ehrungen. Am 12. August 1955 verstarb er im Kantonsspital Zürich. Seine Ehefrau Katia überlebte ihn um 25 Jahre und verstarb am 25. April 1980. Beide sind in einem Familiengrab auf dem Kilchberger Friedhof bestattet. Auf dem Bild von R. Schlauch-Simonet ist eine Vorfeier der Gemeinde Kilchberg im Juni 1955 zum 80
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