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Neujahrs-Traditionen lockten viele Leute an

Bei wärmendem Sonnenschein und dennoch minus 4 Grad haben sich rund 80 Davoserinnen und Davoser zum Neujahrsapéro in Davos Glaris eingefunden. Nach einer kurzen Ansprache des Landammanns zum neuen Jahr und einer Kostprobe inklusive Zugabe der Glariser Turmsinger stiessen die Anwesenden mit Röteli und Birnenbrot auf das neue Jahr an.

Davoser
Zeitung
07.01.26 - 07:00 Uhr
Ereignisse
Landammann Philipp Wilhelm begann seine Ansprache mit einer herzlichen Begrüssung der Glariser und Davoser Bevölkerung. Wilhelm betonte, wie wichtig es ihm sei, die Tradition des jährlichen Neujahrs­apéros reihum in den verschiedenen Dörfern aufrecht zu erhalten. Er beschrieb den Jahreswechsel als Moment des Innehaltens und blickte positiv auf das vergangene Jahr und das Erreichte zurück, besonders auf den jüngsten Erfolg des HCD am Spengler Cup, aber auch auf die Fortschritte in Davos mit neuen Infrastrukturprojekten, Wohnbauvorhaben und die Verbesserung der Lebensqualität.

Der Landammann zeigte sich besorgt über die weltpolitische Lage, insbesondere die zunehmende Abkehr von internationalen Normen und die Bedrohung durch Autokratien. Er betonte, wie wichtig es sei, sich von negativen Nachrichten nicht vereinnahmen zu lassen und das Positive in der Gemeinschaft zu suchen und zu schätzen. Mit Bezug zu Davos blickte er optimistisch in die Zukunft und sprach geplante Projekte wie ein neues Familienresort am Standort Valbella, das Tourismusprojekt bei der Talstation der Rinerhorn-Bahn und die Schulhaus-Sanierung in Davos Glaris an, bevor er die kulturelle Darbietung der Turmsinger aus Glaris ankündigte und der anwesenden Gemeinschaft ein gutes neues Jahr wünschte.

Turmsingen

Bereits tags zuvor wurde in Glaris der Jahreswechsel auch dieses Jahr in gemeinschaftlicher Atmosphäre begangen. Beim traditionellen Turmsingen erklangen kurz vor Mitternacht die Lieder des ad-hoc-Chors vom Kirchturm und begleiteten den Übergang ins neue Jahr. Viele blieben im Anschluss noch in der Mehrzweckhalle, wo Punsch, Röteli und ein Mitternachtssnack angeboten wurden. Der Jahreswechsel zeigte sich als Zusammenspiel von Musik, Begegnung und einem bewussten Innehalten.

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