55 Minuten lang ein perfektes HCD-Spiel
Die freien Tage in dieser Woche hat sich der HCD redlich verdient. Er verabschiedete sich am Sonntag mit einer Galavorstellung im Spitzenkampf gegen Fribourg-Gottéron in die Olympiapause. Beim 5:2-Sieg sprengte er die 100-Punkte-Marke. Der «Quali-Sieg» ist den Davosern praktisch auf sicher.
Die freien Tage in dieser Woche hat sich der HCD redlich verdient. Er verabschiedete sich am Sonntag mit einer Galavorstellung im Spitzenkampf gegen Fribourg-Gottéron in die Olympiapause. Beim 5:2-Sieg sprengte er die 100-Punkte-Marke. Der «Quali-Sieg» ist den Davosern praktisch auf sicher.
Auf die Frage, ob er gegen Fribourg den perfekten Auftritt seiner Mannschaft gesehen habe, schränkte HCD-Coach Josh Holden nur wenig ein: «Nein, das war nur während 55 Spielminuten der Fall. In den letzten fünf Minuten des Startdrittels gewährten wir Fribourg zu viele Spielanteile. Bei je fünf Feldspielern verhielten wir uns aber während der ganzen Partie auf dem ganzen Eis smart. Bei den beiden Gegentoren, die wir in Unterzahl kassierten, sprang der Puck für den Gegner, da hatte er etwas Glück.» Dann ergänzte Holden: «Glücklich bin ich über die Vorstellung meiner Mannschaft auch, wenn ich daran denke, dass der Spitzenkampf seit Dienstag unser viertes Spiel innert sechs Tagen war und wir alle vier Partien gegen Lugano, Zug, Bern und Fribourg gewannen. Ja, wir hatten wirklich eine gute Energie.»
100-Punkte-Marke gesprengt
Nach 46 (von 52 Partien) in der Regular Season hat der HCD 102 Punkte auf seinem Konto. Das zweitklassierte Gottéron liegt 14 Zähler zurück. Holden misst dieser Dominanz keine grosse Bedeutung zu. «Wir wollen das letzte Spiel der Saison gewinnen. Bis dorthin ist noch ein langer Weg. Die Automatismen funktionieren bereits recht gut. Jetzt gilt es, noch an den Details zu feilen. Nun folgt die Olympiapause. Das ist eine gute Gelegenheit, um alles nochmals durchzuchecken und zu sehen, wo wir noch einen Zacken zulegen können.»
Nur noch Formsache ist der «Quali-Sieg». Holden setzt allerdings andere Schwerpunkte: «Wichtig ist für mich, wie sich die Guys mit und ohne Puck auf und neben dem Eis verhalten, aber auch im Kraftraum und in der Kabine – und zwar jeden Tag. Wie sie leben und was sie machen. Wenn sie jeden Tag noch besser werden wollen, geben sie der ganzen Mannschaft die Möglichkeit, noch besser zu werden.»
Den Kopf klar bekommen
Seit Sonntagabend herrscht in der National League die Olympiapause. Trotz des guten Laufs des HCD trauert Holden dem Meisterschafts-Unterbruch nicht nach. «Die Spieler sind alle Profis: Sie können mit dieser Pause umgehen. Wir werden während des «Breaks» nicht auf der faulen Haut herumliegen. Nach der Olympiapause haben wir in der Regular Season noch sechs Partien. Da werden wir Gelegenheit erhalten, um an der Bestform zu feilen. Zunächst benötigen die Spieler jetzt eine Pause, um den Kopf wieder klar zu bekommen.» In dieser Woche ist beim HCD komplett trainingsfrei. Nächste Woche trainieren diejenigen, die nicht an den Olympischen Spielen sind – Michael Fora und Simon Knak für die Schweiz, Matej Stransky für Tschechien und Enzo Guebey für Frankreich – von Dienstag bis Freitag. Am übernächsten Wochenende ist nochmals frei. In der dritten Woche plant Holden vier Trainingstage. Dazu kommt am 19. Februar ein Testspiel gegen Lugano in der «zoncacrypto-Arena». Die Meisterschaft setzt der HCD am Dienstag, 24. Februar, mit einem Heimspiel gegen die SCL Tigers fort.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.