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Erste Corona-Flächentests starten in Graubünden

Erste Corona-Flächentests starten in Graubünden

Im Südbünden werden am kommenden Wochenende schweizweit erste Corona-Flächentests durchgeführt. Anmelden kann man sich ab Mittwochmorgen. Zu den kostenlosen Tests sind sowohl Einwohnerinnen und Einwohner als auch Gäste zugelassen.

Südostschweiz
vor 5 Monaten in
Aus dem Leben
Ab dem 11. Dezember wird in Südbünden fleissig getestet.
SYMBOLBILD PIXABAY

In den Regionen Bernina, Engiadina Bassa/Val Müstair und Maloja startet am Wochenende eine flächendeckende Testaktion. Die Bevölkerung kann sich kostenlos auf Corona testen lassen. Auch Gäste dürfen sich anmelden und teilnehmen. Der Test sei freiwillig, heisst es in einer Mitteilung des Kantons. Diese Testaktion sei ein erster Probelauf für ein systematisches Testen im ganzen Kanton. Dieser Probelauf wurde bereits vergangene Woche angekündigt.

Ein Zeichen setzen

Die Corona-Flächentests sind Teil des Gesamtschutzkonzepts Graubündens – und damit will die Regierung ein Zeichen setzen, wie sie mitteilt. So sagt sie: «Für die Eindämmung der Pandemie, für die Gesundheit der Bevölkerung und den Schutz der besonders gefährdeten Personengruppen, für weniger Todesfälle, für eine weitgehende Gewährleistung der Wintersaison und für die Möglichkeit, Weihnachten im Familienkreis zu feiern.»

Die Teststationen und -zeiten sind auf der Webseite www.gr.ch/corona-test einsehbar. Ab Mittwoch kann man sich anmelden. (mas)

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Ein totaler Widerspruch gegenüber der Antwort, welche der Bundesrat Ende Januar auf eine Abfrage gab:

"Aus Sicht des Bundesrats ist das systematische grossflächige Testen sowie das Testen von repräsentativen Stichproben aus der hauptsächlich gesunden und symptomlosen Bevölkerung kein geeignetes Mittel, um eine präzise Information zur epidemiologischen Situation zu erhalten. Ein Virusnachweis bei einer symptomfreien Person ist schwierig zu interpretieren, da es sich um ein Überbleibsel einer geheilten Infektion handeln könnte. Zudem ist bei einer Stichprobe, die fast nur aus gesunden Personen besteht, die Wahrscheinlichkeit für falsche Testergebnisse sehr hoch. Bei der Entnahme der Probe handelt es sich ausserdem um einen invasiven Eingriff, der von staatlicher Seite nicht ohne Weiteres verordnet werden kann."

https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?Aff…