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Schüler bauten Lego-Seismometer

Seit nunmehr acht Jahren hilft die Firma Sales Force im Rahmen des WEF der Davoser Schule, spannende Projekte in die Realität umzusetzen und dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen zu kommen.

Pascal
Spalinger
20.01.23 - 12:00 Uhr
Aus dem Leben
Schülerinnen der 1. Realklasse präsentierten die Ergebnisse, eine Betreuerin übersetzte.
Schülerinnen der 1. Realklasse präsentierten die Ergebnisse, eine Betreuerin übersetzte.
Pascal Spalinger

Zunächst sei man sich nicht sicher gewesen, wie man auf die damalige Anfrage von Sales Force betreffend Zu­sammenarbeit hätte reagieren sollen, erklärte Hauptschulleiter Martin Flütsch in einer kurzen Ansprache anlässlich der Projekt-Präsentation am Dienstagabend.  Mittlerweile habe man jedoch eine sehr nachhaltige Lösung gefunden und hoffe, dass die Zusammenarbeit noch viele weitere Jahre dauern werde. Tatsächlich konnten in den letzten Jahren viele aufschlussreiche Projekte in die Realität umgesetzt werden, die spannende Ergebnisse brachten, auf deren Grundlagen nachhaltige Lösungen gefunden werden konnten. Zudem hat das Ganze mindestens zwei weitere Vorteile: Einerseits können die Schülerinnen und Schüler in eine neue Materie eintauchen und lernen, fokussiert und ergebnisorientiert zu arbeiten. So können sie sich viel Wissen aneignen. Andererseits können sie im Austausch mit den Expertinnen und ­Experten ihr Englisch verbessern, was ­ihnen im Schulalltag zugute kommt.

Fotofallen gestellt und ausgewertet

In diesem Jahr konnte die 1. Realklasse der Oberstufe Davos von der Zusammenarbeit profitieren. Man habe aus Legosteinen und mit elektronischer Hilfe Seismometer gebaut und diese dann ausgiebig ausprobiert, erklärten drei Schülerinnen anlässlich der Projektpräsentation den Anwesenden. Unter anderem stellte man die Seismometer auf der Treppe, in der Turnhalle und sogar entlang von Strassen auf und konnte tatsächlich verschieden starke Erschütterungen ablesen. Je grösser die Erschütterung, desto stärker schlug das Seismometer aus. Man baute die Lego-Utensilien sogar zu einem «Schneeball-O-Meter» zusammen, und in einem Wettbewerb wurden Kraft und Zielgenauigkeit gemessen.

Ein weiteres Projekt, das seit einiger Zeit läuft, ist die Auswertung aufgestellter Fotofallen, um zu sehen, was für Tiere in der Region Davos unterwegs sind. Man habe diesmal elf verschiedene Spezies nachweisen können – wesentlich mehr als bisher, wurde mit Stolz erklärt. Unter anderem habe man im Färich zwei Wölfe nachweisen können, und in Frauenkirch respektive Glaris tappten beispielsweise ein Fuchs, ein Feldhase sowie Rehe in die Fotofalle.

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