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Impfzentren öffnen am Montag

Impfzentren öffnen am Montag

Neun regionale Impf- und Testzentren hat Graubünden in den vergangenen Wochen angekündigt. Nun teilt das Bündner Gesundheitsamt mit, dass die Zentren am Montag ihren Betrieb aufnehmen werden.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Aus dem Leben
SCHWEIZ IMPFUNG VON PFLEGEPERSONAL IM PFLEGEZENTRUM EMBRACH
Die Spritze mit dem Impfstoff gegen das Coronavirus wird in den Oberarm gesetzt.
KEYSTONE

Die Bündner Impfzentren werden ab Montag ihren Betrieb aufnehmen. Dies schreibt das Bündner Gesundheitsamt in einer Mitteilung. Geimpft wird in den Regionalspitälern Davos, Ilanz, Poschiavo, Schiers, Scuol und Thusis sowie in Cama, in Chur und in St. Moritz. Vorerst werden in den nächsten Wochen Personen über 75 Jahren sowie Erwachsene mit chronischen Krankheiten geimpft. Weil der Impfstoff nur limitiert vorhanden sei, würden die Termine innerhalb der Impfzielgruppen nach der Anmeldung laufend vergeben.

Verimpft wurden bisher total 4035 Dosen. Gemäss Mitteilung handelt es sich bei allen um die erste Impfdosis. Sämtliche der derzeit gelieferten Dosen sind fix zur Impfung verplant. Wie der Kanton weiter mitteilt, wurde ausserdem bereits in 50 von 52 Heimen geimpft.

Unsicherheit wegen BAG

Doch nun gerät der Impffahrplan ins Stocken. Von Pfizer/Biontech werden zwischen dem 25. Januar und dem 15. Februar voraussichtlich 10000 Dosen weniger in Graubünden eintreffen als angekündigt. Diesbezüglich hat der Kanton auch klare Forderungen ans Bundesamt für Gesundheit: «Die ständig wechselnden Angaben des BAG über die Lieferungen von Pfizer/Biontech stellen ein Problem dar. Dies erschwert die Planung zusätzlich.» Der Kanton erwartete deshalb vom BAG, dass vorausschauend planende Kantone, die Lieferengpässe antizipiert, und die Sicherheit für die zu impfenden Personen höher gewichtet hätten als die Geschwindigkeit, «nicht noch willkürlich bestraft werden.» Das BAG organisiere die Impfaktion der Kantone nicht. «Es hat aber einen rein auf Bevölkerungszahlen basierenden Verteilschlüssel zu sichern, damit die Kantone Planungssicherheit haben», schreibt der Kanton. (red)

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