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Die Zeltstadt und Abfallberge sind Geschichte

Die Zeltstadt und Abfallberge sind Geschichte

An Open Airs wird gezeltet, getrunken und gefeiert. All dies führt zu riesigen Abfallbergen. Davon ist am Montag kaum mehr was zu sehen. Radio Südostschweiz hat mit Norbert Cavegn vom Organisationskomitee dennoch zum Thema Abfallbewirtschaftung am Open Air Lumnezia gesprochen.

Südostschweiz
24.07.18 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben

Das Open Air Lumnezia ist durch. Was bleibt, sind viele schöne Erinnerungen, aber auch tonnenweise Abfall. Leere Becher, Flaschen und Kartonteller häufen sich in den Abfalleimern oder auch auf dem Boden des Festivalgeländes. Übrig ist am Montag, am Tag danach, kaum mehr was.

Depot ist kein neues Thema

«Bei uns ist die Abfallbewirtschaftung mittels Depot ein Dauerthema. Bereits vor rund vier oder fünf Jahren hatten wir einmal ein Depot auf die Plastikbecher. Damals hatten wir aber Handlingprobleme. Wir arbeiten nämlich viel mit Volunteers und das ist nicht so einfach in der Handhabung. Für die Zukunft kann es aber sehr gut sein, dass wir es irgendwann erneut einführen werden», so OK-Präsident Norbert Cavegn.

Die Vorteile eines Depotsystem sind für Cavegn klar: «Zu den Vorteilen eines solchen Systems gehört sicherlich, dass die Leute die Becher wieder zurückbringen. Heute tun sie das nicht und lassen die Becher bei Dunkelheit einfach fallen. Der Müll aber ist so oder so da. Er ist dann einfach schön entsorgt, wenn man eine solche Depotgebühr einführt. Dies führt zu einer deutlichen Vereinfachung der Aufräumarbeiten, da dann nicht mehr so viel Müll auf dem Boden liegt.»

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